Deutschlands Darts-Hoffnungsträger Niko Springer machen vor der Europameisterschaft in Dortmund (22. bis 25. Oktober) gesundheitliche Probleme zu schaffen.
"Ich bin aktuell ein bisschen angeschlagen, habe mich im Vorfeld von Maastricht bei meinem Bruder angesteckt. Deswegen bin ich nicht hundertprozentig fit, aber ich habe ja noch ein bisschen Zeit bis Freitag und bin zuversichtlich, dass es gut wird. Ich freue mich auf jeden Fall", zitiert das Portal "dartsnews.de" den 26-Jährigen aus einer Medienrunde.
Springer bekommt es bei der Darts-EM in Dortmund am Freitagabend mit Jonny Clayton zu tun. Der Mainzer geht gegen den Weltranglistenfünften aus Wales als Außenseiter an den Start.
"Clayton ist ein sehr unangenehmer Gegner. Ich habe schon ein paar Mal bei einer Exhibition gegen ihn spielen dürfen, und es war nie leicht", sagte Springer über seine Chancen.
Der deutsche Darts-Hoffnungsträger will in der Westfalenhalle für eine Überraschung sorgen. "Prinzipiell würde ich sagen, habe ich nichts zu verlieren. Man muss aber auch dazusagen: Bei gerade mal 32 Spielern, die sich qualifizieren, ist es eigentlich fast egal, gegen wen man da spielt. Das Niveau ist extrem hoch", schätzte Springer ein.
Deutsche Darts-Fans als X-Faktor?
So oder so freut sich der Weltranglisten-36. auf die Stimmung in Dortmund. "7.000 bis 8.000 ist natürlich schon eine extrem hohe Anzahl an Zuschauern. Gerade als Deutscher dann dort zu spielen, ist die Unterstützung natürlich extrem hoch", sagte Springer.
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Als zweiter deutscher Teilnehmer geht bei der Darts-EM Martin Schindler an den Start. "The Wall" trifft in der ersten Runde auf den Niederländer Wessel Nijman.
Das Major-Turnier ist in diesem Jahr mit insgesamt 750.000 Pfund (circa 895.000 Euro) dotiert. Für den Sieg bei der Darts-EM werden 150.000 Pfund (ca. 180.000 Euro) ausgeschüttet.


