Darts-Star Stephen Bunting glaubt, dass Luke Littler als bester Spieler aller Zeiten in die Geschichte eingehen könnte.
"Ich glaube, er hat dem Sport noch viel zu geben", sagte der 41-Jährige bei "Sky Sports" über seinen englischen Landsmann.
Littler hat im Alter von 19 Jahren bereits zwei WM-Titel in der Tasche. Dass "The Nuke" den Rekord von Phil Taylor [16-maliger Weltmeister, Anm.d.Red.] knacken wird, glaubt Bunting nicht. "Das Niveau ist viel höher als zu Phils Zeiten. Phil hat damals dominiert", argumentierte der Darts-Star.
Littler habe "unseren Sport verändert", so Bunting. "Er hat das Durchschnittsalter der Sportart gesenkt. Wenn man die Leute fragt, wer ein Dartspieler ist, sagen sie alle 'Luke Littler' – so bekannt ist sein Name", sprach "The Bullet" über den Einfluss des 19-Jährigen.
Wer ist der Darts-GOAT?
Schon jetzt wird darüber debattiert, ob Littler der beste Dartsspieler aller Zeiten ist. "Ich denke, Lukes Potenzial ist auf jeden Fall phänomenal", sagte Bunting und führte aus: "Gemessen an seinem Potenzial ist er der beste Spieler der Welt. Phil 'The Power' Taylor hat 16 Weltmeisterschaften gewonnen – das kann man Phil nicht absprechen."
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"Wenn Phil mir sagt, er sei der beste Dartspieler der Welt, dann ist er der beste Dartspieler der Welt. Ich überlasse es ihnen, darüber zu diskutieren", wollte sich der Engländer selbst nicht festlegen.
Er selbst wäre bereits mit ein oder zwei WM-Titeln zufrieden, so Bunting. Der Weltranglistenelfte wartet bei der PDC noch auf den ganz großen Wurf.
Spekulationen um Littlers Darts-Zukunft
Nachdem Littler zuletzt bei den World Series of Darts Finals in Amsterdam von einem Teil der Fans ausgepfiffen wurde, wird rund um die Szene darüber spekuliert, wie lange "The Nuke" weitermachen will. Ex-Profi Mark Webster glaubt nicht an einen schnellen Rücktritt des Darts-Dominators.
Littler "liebt es, Darts zu spielen, und er ist brillant darin, also denke ich, dass er sich einfach wieder aufrappeln wird. Er wird noch etwas härter rangenommen werden und versuchen, damit so umzugehen, wie er es die meiste Zeit getan hat: einfach Spiele und Turniere gewinnen", meinte der TV-Experte kürzlich gegenüber "Sky Sports".


