Am Wochenende ist die europäische Darts-Elite zu Gast in Dortmund, wo die diesjährige EM ansteht. Auch Superstar Luke Littler ist mit von der Partie und hofft auf seinen ersten EM-Titel. Auf dem Weg dahin wird er sich auch gegen das Publikum durchsetzen müssen, wie der Engländer selbst bereits ahnt.
Im Interview mit der "Sport Bild" erklärte der 19-Jährige, dass er es in der Vergangenheit schon "oft erlebt" habe, dass die Zuschauer gegen ihn pfeifen. "Vor allem in Europa" sei dies immer wieder vorgekommen.
"Ich musste mich daran gewöhnen. Manchmal kann einem das sogar eine extra Motivation geben. (...) Ich lerne noch, wie ich damit umgehen muss. Am Ende des Tages muss ich mich auf mein eigenes Spiel konzentrieren und meinen Job erledigen", so Littler.
Weil er genau das in der Regel am besten von allen tut, bekommt er die Pfeifkonzerte der Fans auch zu spüren. "Ich glaube je mehr ich gewonnen habe, desto mehr wollten die Leute natürlich auch mal jemand anderen gewinnen sehen. Vor allem, wenn man gegen einen Lokalmatador spielt. Das habe ich in Deutschland und den Niederlanden erlebt", erinnert sich Littler.
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Simples Erfolgsrezept für Littler
Auf einen Lokalmatador wird Littler bei der EM in den Dortmunder Westfalenhallen zunächst nicht treffen. Der topgesetzte Spieler trifft in der ersten Runde der EM auf den Iren William O'Connor.
Littler dürfte in Dortmund mit einer ganz besonderen Motivation an den Start gehen. Schließlich ist die European Championship das einzige Major-Turnier auf der PDC-Tour, das der 19-Jährige bislang nicht mindestens einmal für sich entscheiden konnte. Ein kleiner Makel in der beeindruckenden Karriere des Teenagers.
Vorbereiten wird er sich für die WM wie immer. "Ich mache eigentlich nichts Besonderes. Ich halte die Dinge gerne einfach, absolviere mein Training und möchte mich vor einem Spiel wohlfühlen. Nicht zu viel über die Sachen nachdenken, hilft enorm", verriet der Youngster sein Erfolgsrezept.



