In der Formel-1-Saison 2024 wusste Christian Horner noch nicht, dass er seinen Job als Red-Bull-Teamchef nur wenige Monate später los sein würde. Hinter den Kulissen schmiedete er bereits einen spektakulären Transferplan, um einen neuen Teamkollegen für Max Verstappen zu bekommen. Dieser Plan wurde seinen Angaben zufolge jedoch vom Team torpediert.
Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner holte eigenen Angaben zufolge auf dem Formel-1-Transfermarkt in der Saison 2024 zum ganz großen Schlag aus. Das verriet der Brite in seinem neuen Buch "Drive", aus dem mehrere Medien vorab zitieren.
Horner berichtet, er habe in besagter Saison sowohl bei Fernando Alonso als auch bei Charles Leclerc angeklopft und sich nach deren Wechselbereitschaft erkundigt. Weil der damalige Stammfahrer Sergio Pérez massiv schwächelte, habe er das Team in einem "Cockpit-Dilemma" gesehen, schrieb der Brite.
"Von den verfügbaren Fahrern wusste ich, dass Carlos Sainz eine Möglichkeit sein würde - und auch Fernando Alonso. Beim Rennen in Japan hat mir Fernando sogar selbst gesagt, dass er in der nächsten Saison gerne neben Max [Verstappen] fahren würde", erklärte Horner.
Dann sei jedoch Helmut Marko auf ihn zugekommen, "offenbar auf Wunsch des Verstappen-Managements". Marko habe ihm klargemacht, "dass sie mit dieser Idee nicht glücklich sind".
Horner: Leclerc wäre perfekt für Red Bull gewesen
Auch sein zweiter Plan mit Charles Leclerc wurde laut Horner von Teamseite aus torpediert. "Ich war der Meinung, dass er der perfekte Fahrer für uns sein könnte. Als ich Max diese Idee mitgeteilt habe, schien es ihn nicht zu stören", gab Verstappen laut Horner schon grünes Licht für eine Verpflichtung des Monegassen.
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"Aber kurz danach hat mich eine Nachricht von Helmut erreicht, dass ich auch Charles vergessen soll. Wie bei Fernando würde es nicht dazu kommen. Und ich wusste sofort, dass diese Ansage nicht von Max kam. Er hatte das Selbstbewusstsein, es mit jedem Fahrer aufzunehmen. Aber irgendwer irgendwo hat entschieden, dass es nicht der richtige Schritt für Red Bull gewesen wäre", behauptete Horner, dass die Entscheidung gegen Leclerc von oberster Stelle getroffen wurde.




