Christian Horner will zurück in die Formel 1. Auf das Mittelfeld hat der ehemalige Red-Bull-Teamchef aber keine Lust.
"In Rente bin ich nicht. Ich bin noch nicht fertig!", kündigte Horner bei "Bild" forsch an.
Der Brite konkretisierte: "Aber ich weiß auch, dass ich nach 14 Weltmeisterschaften, 124 Siegen und 287 Podien niemandem mehr etwas beweisen muss. Alles, was ich vielleicht in Zukunft mache, mache ich aus Freude und Überzeugung an der Sache. Ich werde kein Projekt übernehmen, das bei mir nicht auf Anhieb diesen Funken auslöst, der sich dann zum lodernden Feuer entwickeln kann."
Horner prägte über viele Jahre hinweg den Aufstieg von Red Bull Racing in der Formel 1 mit. Im Sommer 2025 wurde der damalige Teamchef vor die Tür gesetzt. Laurent Mekies übernahm die Geschicke beim Rennstall aus Milton Keynes. Der Franzose wurde unlängst mit einem neuen Vertrag bis 2031 belohnt.
Horner will um Formel-1-Siege kämpfen
Und Horner? "Ich habe keinen Masterplan für meine Zukunft. Nach über zwei Jahrzehnten mit einem durchgetakteten und immer nach Plan laufenden Leben ist das sehr aufregend. Ich kann nur so viel sagen: Ich bin in der privilegierten Situation, dass ich nichts mehr machen muss – aber kann, wenn ich möchte", sagte der ehemalige Formel-1-Funktionär gegenüber der Boulevardzeitung.
Horner ließ zuletzt mit Ferrari-Aussagen aufhorchen, ruderte wenige Tage später jedoch wieder zurück. Der 52-Jährige will im Fall eines Formel-1-Comebacks direkt wieder im Siege und Titel mitmischen.
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"Ich will nicht zu irgendeinem Mittelfeld-Team, nur damit ich wieder jedes Wochenende im Fahrerlager bin. Dann mähe ich lieber zu Hause den Rasen, verbringe Zeit mit der Familie und schaue das Rennen von der Couch. Mittelmaß ist nicht meins! Mein Ziel war und bleibt es immer, das Establishment aufzumischen und zu gewinnen", so Horner.
Der Brite hofft darauf, mit Investorenhilfe Anteile an einem Formel-1-Rennstall zu erhalten. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten.



