In der Schlussphase des Heimspiels gegen Werder Bremen hat Borussia Dortmund den fünften Sieg im fünften Bundesliga-Match noch hergeschenkt und so auch die Tabellenführung an den SC Freiburg verloren. Trainer-Legende Peter Neururer geht mit dem BVB hart ins Gericht.
Bis zur 88. Minute sah Borussia Dortmund gegen Werder Bremen wie der strahlende Sieger aus. Zwar fielen die Tore für die Schwarz-Gelben erst spät, waren angesichts des vorherigen Chancenwuchers aber vollkommen verdient.
Doch dann ging auf Seiten der Hausherren plötzlich die Konzentration flöten, was die Gäste von der Weser eiskalt bestraften. In der Nachspielzeit besorgte ausgerechnet der frühere BVB-Stürmer Niclas Füllkrug per Kopf den 2:2-Endstand.
So erhielt nicht nur die zuvor lupenreine Weste der Dortmunder einen ersten Fleck, am Sonntag nutzte der SC Freiburg den Patzer auch noch und schob sich durch einen 2:1-Erfolg gegen den FC Schalke 04 vorbei an Niko Kovacs Team auf Rang eins.
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Ein total überflüssiger Einbruch, findet Peter Neururer. In seiner "Wettfreunde"-Kolumne hinterfragte der 71-Jährige kritisch, warum der BVB "nicht imstande" gewesen sei, "eine 2:0-Führung auch nach der 88. Minute zu verteidigen".
Während das Remis für Werder ein "großartiges Ergebnis" sei, fühle es sich für die Borussia "natürlich nicht" als Erfolg an.
BVB winkt schnelle Wiedergutmachung
Umso wichtiger wäre ein Sieg bei Union Berlin am kommenden Wochenende als Wiedergutmachung für die Dortmunder, die nach vier überwiegend souveränen Siegen aus vier Partien bereits als ernsthafter Bayern-Rivale gehandelt worden waren.
Vor der nächsten Ligabegegnung steht für die Westfalen allerdings noch das Champions-League-Gastspiel bei FK Bodö/Glimt auf dem Programm. Zum Auftakt hatte sich der BVB im Signal Iduna Park gegen den FC Villarreal mit 3:2 durchgesetzt.
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Ein Dreier in Norwegen würde dem Bundesligisten helfen, die leisen Zweifel im Umfeld nach dem 2:2 gegen Bremen im Keim zu ersticken. Vor Favoritenschreck Bodö/Glimt dürften Kovac und seine Schützlinge freilich gewarnt sein.





























