Nationalspieler Nick Woltemade hat seit seiner Ankunft bei Juventus Turin einen ganz schweren Stand. Auch perspektivisch sieht es für den Ex-Stuttgarter nicht gut aus. Einem Bericht aus Italien zufolge haben die Turiner für den Winter bereits eine neue Transferstrategie parat - weil Woltemade nicht so funktioniert, wie es sich Trainer Luciano Spalletti vorstellt.
Die Verantwortlichen von Juventus Turin haben der Sportzeitung "Tuttosport" zufolge eine Grundsatzentscheidung getroffen, was das Vorgehen auf dem Winter-Transfermarkt angeht. Demnach hat sich der Fokus verschoben und liegt nun voll und ganz darauf, einen neuen Sturmpartner für Randal Kolo Muani zu finden.
Mit am meisten davon betroffen ist Nick Woltemade, der seiner Karriere bei der Alten Dame wieder neuen Schwung verleihen wollte, bisher aber gar nicht auf Touren kommt. In der Liga bringt er es bisher lediglich auf vier Kurzeinsätze. Einzig beim Europa-League-Spiel gegen NEC Nijmegen Mitte September schaffte er es in die Startelf seines neuen Klubs.
Woltemade passt (noch) nicht ins Juve-System
Mittlerweile sei bei Trainer Luciano Spalletti und Co. die Erkenntnis gereift, dass es einen anderen Stürmer braucht, um das 4-4-2 des Übungsleiters endlich gewinnbringend umzusetzen, schreibt "Tuttosport". Nach sechs Ligaspielen stehen die Bianconeri nur auf Platz sechs der Tabelle. Die Achillesferse ist die Offensive, die in diesen sechs Spielen nur neun Tore erzielte.
Ganz aufgegeben hat Spalletti die Hoffnung auf einen funktionierenden Woltemade dem Bericht zufolge aber auch noch nicht. Der Trainer sei der Überzeugung, dass der deutsche Nationalspieler noch Zeit brauche. Mit einer besseren Leistung der Mannschaft werde sich auch Woltemade verbessern, so sein Gedanke. Sollte diese Entwicklung aber nicht eintreffen, werde es schwer, schreibt das Blatt.






























