Obwohl Nicolo Tresoldi im Sommer eine heißbegehrte Personalie war, blieb der deutsche U-Nationalspieler beim FC Brügge. Auch der BVB soll stark interessiert am Deutsch-Italiener gewesen sein. Nun enthüllte der Vater des Angreifers, für wen sein Sohn gerne mal spielen würde.
Im Interview mit der "Gazzetta dello Sport" berichtete Emanuele Tresoldi, dass sein Sohn irgendwann gerne bei der AC Milan spielen würde. "Sein Traum ist es, das Trikot der AC Milan zu tragen." Den Grund liefert Papa Tresoldi gleich mit: "Er hat sich in Kakà, Inzaghi und Pato verliebt, und es war unmöglich, ihn davon abzubringen", so der Vater des talentierten Stürmers.
Durch diese Liebe zu den Rossoneri dürfte es aus seiner Sicht schwer möglich sein, dass Tresoldi irgendwann bei Inter landen wird. "Ich bin mir nicht sicher, ob er das akzeptieren würde. Seine Fan-Gefühle könnten da die Oberhand gewinnen", glaubt Emanuele Tresoldi.
Ganz offenbar hat ihn die Rivalität zu Inter besonders beflügelt. Am zweiten Spieltag der Champions League schoss Tresoldi den FC Brügge im San Siro mit drei Treffern fast im Alleingang zum 4:3-Sieg.
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Europaweites Interesse - Tresoldi bleibt in Brügge
Ob in der Serie A, in der Bundesliga oder auch in der Premier League. In Sachen Nicolo Tresoldi wurden etliche Topklubs schon in diesem Sommer hellhörig. So sollen unter anderem Borussia Dortmund, RB Leipzig, FC Barcelona, Tottenham Hotspur, Manchester United und die AS Roma Interesse gehabt haben.
Weil der FC Brügge jedoch eine Ablöse von 50 Millionen forderte, machte keiner der Klubs so richtig Ernst. Ein möglicher Wechsel ist aber wahrscheinlich nur vertagt, auch wenn Tresoldi in Brügge noch einen Vertrag bis 2029 besitzt.
Der frühere Hannoveraner befindet sich auch in der Spielzeit in guter Form. In elf Pflichtspielen traf Tresoldi neun Mal.
DFB-Entscheidung noch offen
Aufgrund seiner Leistungen wäre Tresoldi wohl auch für Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp infrage gekommen. Dennoch trat der Youngster für die U21 an. Der Grund: Als gebürtiger Italiener, der im Jugendalter nach Deutschland zog, schlagen zwei Herzen in der Brust des Angreifers.
Tresoldi konnte und wollte sich noch nicht für einen Verband entscheiden und spielte deshalb nach Absprache weiter in der U-Mannschaft.


























