Zwischen 2013 und 2025 war Mike Budenholzer fast durchgängig als Head Coach in der NBA tätig, seine erfolgreichste Zeit als Cheftrainer in der besten Basketball-Liga der Welt hatte der heute 56-Jährige bei den Milwaukee Bucks, die er 2021 zum Titel führte. Anschließend ließ der Erfolg aber nach - was womöglich auch auf ein Alkoholproblem zurückzuführen ist, das ihm ein Ex-Schützling bescheinigt.
Nachdem die Milwaukee Bucks im Frühjahr 2023 recht schnell aus den NBA-Playoffs ausgeschieden waren, zog das Team die Reißleine und setzte Head Coach Mike Budenholzer vor die Tür. Ein Jahr blieb der inzwischen 56-Jährige ohne Job, ehe ihn die Phoenix Suns unter Vertrag nahmen. In seiner Heimatstadt war der zweifache Coach of the Year mit großen Titelambitionen gestartet.
Doch wirklich erfolgreich war der Cheftrainer trotz reichlich Superstar-Power mit Kevin Durant, Devin Booker und Bradley Beal dort nicht. Wie Jusuf Nurkic nun im "X&O‘s Podcast" enthüllte, hatte Budenholzer auch abseits des Courts in seiner gerade einmal einjährigen Amtszeit mit Problemen zu kämpfen. An seinem ehemaligen Cheftrainer lässt er nun abermals kein gutes Haar.
NBA: Zeit von Budenholzer bei den Suns "einfach absurd"
"Er war ein kleiner Mann und hat ständig Ärger gesucht und provoziert", teilte der Center aus Bosnien und Herzegowina gegen den Meistercoach der Bucks aus, der ihn im Saisonendspurt gar nicht mehr einsetzte: "Später habe ich herausgefunden, dass er ein Alkoholproblem hat und das hat ihn belastet. Er hat immer wieder Einzelgespräche gemacht, nur um Spieler zu provozieren und ihnen zu sagen, was sie alles anders machen müssen."
Das habe unter anderem auch Durant zu spüren bekommen, den Budenholzer laut Nurkic zu Änderungen in seinem Wurf bewegen wollte. "Das ist wie, als wenn man einem Pilot erklärt, wie man ein Flugzeug fliegt. Das ganze System und die Umgebung war einfach so absurd", legte der 31-Jährige nach, der nach schwierigen Monaten unter Budenholzer zu den Charlotte Hornets getradet wurde.
Die Schuld daran, dass es zwischen ihm und seinem Ex-Trainer immer wieder krachte, sah Nurkic nicht bei sich: "Man kann alles über mich sagen, aber sicherlich nicht, dass ich ein schlechter Mitspieler bin."
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