Bei Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen läuft es zur kommenden Saison dem Vernehmen nach auf eine Trennung von Trainer Kasper Hjulmand hinaus. Nachdem zuletzt immer wieder unterschiedliche Kandidaten als Nachfolger des Dänen gehandelt wurden, kristallisiert sich nun offenbar ein neuer Favorit heraus. Doch der scheint auch bei der internationalen Konkurrenz begehrt zu sein.
Die Spekulationen um einen möglichen Nachfolger von Kasper Hjulmand als Trainer bei Bayer Leverkusen reißen nicht ab. Wie "Sky" berichtet, soll der Brasilianer Filipe Luis nun neuer Favorit auf den Posten sein.
Der 40-Jährige hatte als Spieler seine lange Karriere in seiner Heimat bei Flamengo ausklingen lassen, dort begann er dann auch seine Trainerlaufbahn. Mit dem Klub aus Rio de Janeiro gewann er mehrere Titel, darunter 2025 die Meisterschaft und die Copa Libertadores. Im März trennten sich die Wege, seither ist Filipe Luis ohne Anstellung im Fußballgeschäft.
Dem Bericht zufolge haben die Verhandlungen bei Bayer Leverkusen mit dem Ex-Verteidiger nun begonnen. Er sei "das klare Wunschziel" beim Werksklub. Der offensive Spielstil des Brasilianers würde zu Bayer passen, berichtet auch der "kicker".
Filipe Luis nach Frankreich? Bayer Leverkusen droht Absage
Allerdings habe der Ex-Profi, der unter anderem für Atlético Madrid und den FC Chelsea spielte, nach Angaben des "kicker" keine UEFA-Pro-Lizenz und darüber hinaus keinerlei Trainererfahrung auf der europäischen Bühne. Daher bemühe sich Bayer weiterhin intensiv um den Spanier Andoni Iraola als Hjulmand-Nachfolger. Auch "Sky" berichtet, dass Bayer noch "konkrete Optionen B und C" in der Hinterhand habe.
Und: Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano am Donnerstagmorgen berichtet, könnte Bayer Leverkusen im Werben um Filipe Luis ohnehin gänzlich leer ausgehen. Demnach soll sich der Brasilianer bereits mit dem französischen Klub AS Monaco geeinigt haben, der Ex-Profi habe sogar bereits zugesagt. Im Raum stehe ein Vertrag bis 2028.
Als Option für Bayer Leverkusen gilt derweil der 43-jährige Iraola, der nach drei Jahren den englischen Klub AFC Bournemouth verlässt, mit dem er erst am Wochenende nur knapp die erstmalige Champions-League-Qualifikation verpasst hatte. Iraola steht jedoch nach Medienberichten auch bei mehreren englischen Clubs auf der Liste - unter anderem beim frisch gebackenen Conference-League-Sieger Crystal Palace.
Glasner hält sich bedeckt
Dort wird nach dem Abschied von Erfolgstrainer Oliver Glasner ein Nachfolger gesucht. Wie der Österreicher nach dem Sieg gegen Rayo Vallecano (1:0) in Leipzig mitteilte, hat er noch keine neue Anstellung in der Hinterhand. "Ich habe alles bis jetzt gecancelt. Ich hatte keine Lust und keine Energie, mit einem anderen Klub zu sprechen."
Er habe sich nicht zuletzt seiner Mannschaft verpflichtet gefühlt. "Dass ich zu 100 Prozent konzentriert auf die Jungs bin, denn sie haben 100 Prozent Oliver Glasner verdient", so der Ex-Frankfurter, der bereits im Januar angekündigt hatte, seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.
In seiner rund zweieinhalbjährigen Amtszeit gewann Glasner neben der Conference League auch den englischen Pokal und den Supercup - es waren die ersten drei Titel in der Klubhistorie.
Auch mit einem Wechsel zu Bayer Leverkusen wurde der 51-Jährige in Verbindung gebracht. Zu seiner Zukunftsplanung hält sich Glasner aber betont bedeckt. Ob Glasner nach der emotionalen und fordernden Zeit in London eine Auszeit einlegen wird, dazu wollte er sich nicht äußern. "Ich habe im Fußball gelernt: Alles, was ich heute sage, ist morgen falsch."





























