Angesichts der Strategie, wieder vermehrt auf junge, entwicklungsfähige Spieler zu setzen, keimen rund um Borussia Dortmund derzeit zahlreiche Gerüchte auf. Ein Abwehr-Juwel der Bundesliga-Konkurrenz soll der BVB sehr konkret in den Blick genommen haben.
Wie "Przeglad Sportowy" berichtet, haben die Schwarz-Gelben ein Angebot in Höhe von 20 Millionen Euro für Kacper Potulski beim 1. FSV Mainz 05 eingereicht.
Die Rheinhessen fordern aber demnach eine deutlich höhere Ablöse für den 18 Jahre alten Polen und sollen die BVB-Offerte umgehend abgelehnt haben.
Potulski war 2023 aus dem Nachwuchsbereich von Legia Warschau nach Mainz gewechselt und schaffte über die U17, U19 und U23 der 05er den Aufstieg ins Profi-Team. Dort steht der 1,95-Meter-Hüne inzwischen bei 23 Einsätzen, in denen ihm ein Tor (beim 2:2 im Dezember 2025 gegen den FC Bayern) sowie eine Vorlage gelangen.
Sein Vertrag am Bruchweg ist bis 2028 datiert. Eine Ausstiegsklausel soll der Kontrakt nicht enthalten. Neben dem BVB wird auch Bayer Leverkusen mit Potulski in Verbindung gebracht.
Sucht der BVB wirklich Abwehr-Verstärkung?
Ob der Bericht aus Polen wirklich den Tatsachen entspricht, ist allerdings fraglich.
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Der "kicker" vermeldet nämlich, der BVB schaue sich nach der Verpflichtung von Joane Gadou für die Abwehrzentrale nicht nach weiteren Neuzugängen um, um den Talenten Luca Reggiani und Filippo Mane nicht den Weg zu verbauen.
Dass der BVB auf dieser Position noch einmal nachlegen will, und das für 20 Millionen Euro (oder mehr), scheint also unwahrscheinlich.
Neben Gadou präsentierte die Borussia in Kaua Prates und Justin Lerma bislang nur zwei weitere Neuzugänge für die kommende Saison. Die beiden Südamerika-Talente sind aber zunächst als Perspektivspieler eingeplant.
Verantwortlich für die Personalplanungen des BVB ist, neben Sport-Geschäftsführer Lars Ricken, der neue Sportdirektor Ole Book. Er löste im März seinen Vorgänger Sebastian Kehl auf dieser Position ab.
































