Alexander Zverev hat einen gelungenen Auftakt in die French Open gefeiert. Vor dem Tennis-Highlight musste der 29-Jährige allerdings einen persönlichen Schicksalsschlag verkraften - zum Glück ohne bleibende Folgen.
Für Alexander Zverev haben die Tennis-Festspiele in Roland Garros in vielerlei Hinsicht positiv begonnen. Der Deutsche hat sein Erstrundenmatch gegen den Franzosen Benjamin Bonzi nicht nur souverän gewonnen, sondern abseits des Courts auch seinen Dackel Mischka wieder an seiner Seite.
Warum das überhaupt erwähnenswert ist, enthüllte Zverev am Sonntag: Der Vierbeiner war am Rande des ATP-Turniers in München verunglückt.
"Der Volltrottel ist acht Monate alt. Er versteht nicht, warum er im Golfkart sitzen bleiben muss", erzählte der Weltranglistendritte: "Er war angeleint, springt aber aus dem Golfkart heraus, während es noch fährt, und bricht sich vier Knochen. Und er bricht sich beide Hüften."
Er habe die ganze Nacht im Krankenhaus verbracht, so Zverev: "Ich wusste nicht, ob er operiert werden muss. Ich wusste nicht, ob er jemals wieder laufen wird."
Nun sei alles wieder in Ordnung. "Er läuft wieder, er humpelt noch ein bisschen", sagte der Tennis-Star. Alles werde gut verheilen.
Wetter-Vorteil für Zverev bei den French Open?
Der genesene Mischka weilt nun in Paris, um Zverevs erhofften Angriff auf den Titel zu begleiten. Dabei spielt auch das Wetter bislang mit.
"Ich habe immer gesagt, dass mir vor allem auf Sand Hitze lieber ist als kaltes Wetter", hob Zverev hervor. Sein ganzes Spiel sei dann effektiver. "Dieses 18 Grad und bewölkt - das ist für mich eine Katastrophe."
Die nächsten Tage sind entsprechend nach Zverevs Geschmack - es bleibt heiß, was auch "Eurosport"-Experte Boris Becker im Sinne des Olympiasiegers von Tokio wertet.
"Ich glaube, das ist ein Vorteil für Alexander Zverev und vielleicht ein Nachteil für Jannik Sinner", prophezeite der 58-Jährige und ergänzte mit Blick auf den Turnierfavoriten: "Der tut sich mit hohen Temperaturen eigentlich immer schwer."











