Der FC Schalke 04 kassiert offenbar Einnahmen in Millionenhöhe - dank Ex-Spieler Rodrigo Zalazar.
Der Uruguayer wechselt zur kommenden Saison von Sporting Braga zu Sporting CP, das gaben die Lissaboner am Freitag offiziell bekannt.
Der Wechsel hat es aus finanzieller Sicht in sich: Für den 26-Jährigen zahlt Sporting eine Ablösesumme in Höhe von 30 Millionen Euro. Zum Vergleich: Bei seinem Abschied vom FC Schalke 04 im Sommer 2023 zahlte Braga nur fünf Millionen Euro.
Mit Sporting hat sich Zalazar auf einen Fünfjahresvertrag bis 2031 geeinigt. Die neue Ausstiegsklausel beträgt laut Klub-Angaben satte 80 Millionen Euro. In der laufenden Saison konnte sich Zalazar mit 16 Toren und fünf Vorlagen in 28 Liga-Spielen für Braga empfehlen.

Geldregen für den FC Schalke 04
Die Königsblauen profitieren nun von der guten Entwicklung des Mittelfeldspielers, hatte man sich in den damaligen Verhandlungen mit den Portugiesen dem Vernehmen nach doch eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 10 Prozent gesichert. Diese Klausel ist für die Dauer von Zalazars Fünfjahresvertrags in Braga gültig und berechnet sich anhand der Differenz der Ablösesummen.
Bedeutet: Schalke 04 stehen plötzlich 2,5 Millionen Euro zu - ein ordentlicher Betrag für den Aufsteiger, der trotz der Bundesliga-Rückkehr den Gürtel finanziell weiter eng schnallen muss.
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Zalazar war einst von Talentespäher Ben Manga in der Jugend des FC Malaga entdeckt worden, 2019 wechselte er dann ablösefrei zu Eintracht Frankfurt. Nach Leihen zu Korona Kielce und FC St. Pauli schlug er 2021 für zwei Jahre seine Zelte beim FC Schalke 04 auf.
In den vergangenen drei Spielzeiten zeigte er in Portugals erster Liga sein Können, kommt dort seither auf 79 Pflichtspiele (26 Tore, 16 Vorlagen).
Mit Braga schaffte er in dieser Saison zudem den Einzug ins Halbfinale der Europa League, wo jedoch nach Hin- und Rückspiel gegen den SC Freiburg Schluss war.




























