Schon in der vergangenen Offseason wurde intensiv darüber spekuliert, ob LeBron James seine lange und erfolgreiche NBA-Karriere beendet und die Schuhe an den Nagel hängt. Ob der Superstar der besten Basketball-Liga der Welt eine weitere Saison erhalten bleibt, steht noch nicht fest. Für den 41-Jährigen steht aber bereits fest, was er nach seinem Karriereende macht.
"Meine Frau wird nach meinem Karriereende verdammt viel Zeit und Aufmerksamkeit von mir bekommen", verriet LeBron James im Gespräch mit ESPN. Schließlich sei seine Gattin in den vergangenen Jahren oft zu kurz gekommen: "Ich musste einfach die gemeinsame Zeit mit meiner Frau opfern, weil ich der beste Spieler werden wollte, der jemals dieses Spiel gespielt hat."
Hängt der Routinier von den Los Angeles Lakers seine Schuhe irgendwann an den Nagel, dann "verdient meine Familie meine ganze Zeit und Aufmerksamkeit", fügte er hinzu: "Und dann komme auch noch ich. Ich verdiene meine Zeit auch. Denn ich habe mich so lange diesem Sport gewidmet, dass ich verdammt glücklich sein werde, wenn alles vorbei ist, um einfach mal abzuhauen und mir selbst etwas Gutes zu tun."
NBA: LeBron James will nicht als TV-Experte arbeiten
Gerade bei seiner Tochter habe er eine Menge Nachholbedarf. "Ich werde viel Zeit mit ihr verbringen, weil ich die ersten 11 Jahre ihres Lebens – oder 12, wenn dieser Scheiß vorbei ist, 13 – nicht bei ihr war", ist sich LeBron sicher. Ob und wo der Ausnahmekönner seine Laufbahn fortsetzt, ist noch offen. Denkbar ist, dass der Mann aus Akron, Ohio, nochmal bei den Lakers verlängert, zu den Warriors oder Cavaliers wechselt oder doch Schluss macht.
Entschließt sich LeBron eines Tages dazu, seine NBA-Laufbahn beenden zu wollen, dann kommt eine Aktivität auf jeden Fall nicht in Frage: Als TV-Experte im Fernsehen arbeiten. Er habe "verdammt nochmal" kein Interesse daran, in die Fußstapfen von NBA-Legenden wie Carmelo Anthony, Dwyane Wade und Tracy McGrady zu treten, stellte er unmissverständlich klar.
"D-Wade, T-Mac, Melo – all diese Jungs sind anders. Ich betrachte keinen von ihnen wirklich als Vorbild. Mein Weg wird mein eigener Weg sein", kündigte er an: "Ich respektiere alles, was sie so machen, das ist ziemlich cool, ich liebe es, Melo jetzt im Fernsehen zu sehen. Er kennt das Spiel. Ich liebe es, D-Wade bei seinem Ding zuzusehen. Aber, ja, ich sehe sie nicht wirklich so."
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