Die laufende NBA-Saison der Dallas Mavericks verlief trotz der überaus vielversprechenden Performance von Super-Rookie Cooper Flagg enttäuschend und ohne Playoff-Teilnahme. Nach einer unruhigen Spielzeit soll bei den Texanern nun die Stabilität und der Erfolg zurückholen. Ein langjähriger Entscheider der Toronto Raptors verstärkt dafür die Franchise.
Wie die Franchise am Montag verkündete, hat man sich mit Masai Ujiri auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Der 55-Jährige werde demnach als President of Basketball Operations sowie Alternate Governor an der Seite von Besitzer Patrick Dumont fungieren. Am Dienstag will das Team den neuen Mann für das Frontoffice im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellen.
Der 55-Jährige blickt bereits auf eine Menge NBA-Erfahrung zurück. Ujiri war der Architekt des Meisterteams der Toronto Raptors in der Saison 2018/19, dem Höhepunkt seiner 15-jährigen Karriere bei der Franchise aus Kanada. Zudem wurde er 2013, damals noch in Diensten der Denver Nuggets, zum "Manager des Jahres" in der besten Basketball-Liga der Welt gewählt.
"Ich fühle mich geehrt, Teil der Dallas Mavericks zu werden und diese Rolle zu einem so wichtigen Zeitpunkt für die Organisation zu übernehmen", wird Ujiri in einer Pressemitteilung zitiert: "Das ist eine Franchise mit einer stolzen Geschichte, leidenschaftlichen Fans und dem Anspruch, zu gewinnen. Ich freue mich darauf, etwas aufzubauen, das diesem Standard entspricht und auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist. Wir werden in Dallas gewinnen."
Ujiri wurde den Mavericks "wärmstens empfohlen"
Nach ESPN-Angaben führten Ujiri und die Mavs bereits seit Dezember 2025 regelmäßige Gespräche über eine Zusammenarbeit. Dumont, der zusammen mit anderen Entscheidern des Teams auch andere Kandidaten wie Tim Connelly von den Minnesota Timberwolves für den Posten ins Auge gefasst hatte, sei der langjährige Raptors-Boss von zahlreichen Insidern aus der NBA "wärmstens empfohlen" worden, heißt es.
Die anschließenden Gespräche mit Ujiri seien so überzeugend gewesen, dass die Mavs nun Nägel mit Köpfen machten. Man sehe in dem neuen starken Mann eine Verstärkung mit "hervorragenden Kommunikationsfähigkeiten" und glaube, Ujiri habe das Potenzial, "eine starke Kultur aufzubauen", heißt es in dem Bericht von ESPN weiter.
"Die Dallas Mavericks haben sich dazu verpflichtet, eine Organisation von Weltklasse mit einer starken Kultur zu sein und sich auf das Gewinnen von Meisterschaften zu konzentrieren. Masai Ujiri ist eine der herausragenden Führungspersönlichkeiten dieser Generation, und seine Verpflichtung ist ein entscheidender Schritt, um unsere Ziele zu erreichen", betonte Dumont.
Für das Frontoffice der Mavericks ist Ujiri eine dringend benötigte Verstärkung, nachdem General Manager Nico Harrison im November entlassen worden war. Für den GM sprangen Michael Finley und Matt Riccardi interimsweise ein.
Dallas beendete die Saison mit einer Bilanz von 26:56, was den Mavs die achtbeste Chance in der Draft-Lotterie einbringt.
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