Das Bekenntnis light von Nico Schlotterbeck zu Borussia Dortmund sorgt für viele Diskussionen. Auch BVB-Berater Matthias Sammer äußert sich zur der umstrittenen Personalie.
"Fußball ist Tagesgeschäft. Am Ende sind wir in Deutschland nicht unbedingt in der Lage, im internationalen Fußball die Benchmark zu setzen und zu sagen: Geld spielt keine Rolle. Natürlich spielt Geld eine große Rolle. Er ist ein wichtiger Spieler für Borussia Dortmund. Und ob Klausel oder nicht, am Ende hat man sich tief in die Augen geschaut und seine Entscheidungen getroffen", sagte der frühere Dortmunder Meistercoach in der Sendung "Sammer & Basile - der Hagedorn-Talk".
Schlotterbecks neuer BVB-Vertrag ist zwar bis 2031 datiert. Schon im kommenden Sommer könnte der 26-jährige Nationalspieler die Schwarz-Gelben dank einer Ausstiegsklausel aber verlassen.
Diese soll bis kurz nach der WM gültig sein, 50 bis 60 Millionen Euro würden dem Vernehmen nach an den BVB fließen.
Zuschlagen können Berichten zufolge nur Real Madrid, der FC Liverpool und ein weiterer Verein, bei dem es sich um den FC Barcelona handeln dürfte.
BVB mit "klaren Absprachen" mit Nico Schlotterbeck
"Wir reden gerade so, als wäre Borussia Dortmund nicht professionell. Auch in der Vergangenheit gab es viele große Vereine, bei denen Spieler ablösefrei gegangen sind. Das Verhältnis von Nico Schlotterbeck zum Verein war exzellent, auch mit klaren Absprachen", sagte Sammer. "Man hat eine Lösung gefunden, die diskutabel ist, und das wird auch diskutiert."
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Schlotterbeck, der von den BVB-Fans beim letzten Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (0:1) ausgepfiffen worden war, nahm Sammer in Schutz: "Die einzige wahre Antwort ist, dass du grundsätzlich dein Herz auf den Platz lässt, und das macht Nico Schlotterbeck in jedem Spiel, egal wo er ist. Er lässt sein Herz auf dem Feld und das ist die Währung."
































