Bei Werder Bremen laufen die Personalplanungen für die kommende Saison längst auf Hochtouren. Dabei rückte zuletzt ein Name besonders in den Fokus: Jovan Milosevic. Der aktuell vom VfB Stuttgart ausgeliehene Stürmer könnte auch über den Sommer hinaus an der Weser bleiben. So zumindest heißt es in einem jüngsten Medienbericht.
Beim umjubelten 3:1-Sieg im Nordderby gegen den Hamburger SV gehörte Jovan Milosevic eher zu den unauffälligeren Werder-Spielern. Dennoch war sein Einsatz ein wichtiger Schritt: Nach längeren Rückenproblemen arbeitete sich der 20-Jährige zurück und stand erstmals seit Ende Februar wieder in der Startelf.
Auch wenn ihm keine entscheidenden Aktionen gelangen, zeigte er bis zu seiner Auswechslung nach 61 Minuten gute Ansätze und vor allem, dass er wieder voll belastbar ist.
Genau zum richtigen Zeitpunkt, denn am kommenden Spieltag führt die Reise zum VfB Stuttgart, dem Stammverein des jungen Serben. Neben der sportlichen Brisanz rückt dabei auch die offene Zukunftsfrage von Milosevic in den Fokus.
Noch keine Entscheidung bei Milosevic gefallen
Nach aktuellen Informationen des vereinsnahen Werder-Portals "Deichstube" wollen die Verantwortlichen beider Klubs die Partie nutzen, um konkrete Gespräche zu führen. Bremens Sportchef Clemens Fritz und Stuttgarts Sportvorstand Fabian Wohlgemuth sollen sich am Rande der Partie austauschen. Als Ziel wurde dabei formuliert, eine Lösung in der Angelegenheit Jovan Milosevic zu finden.
Fest steht: Werder würde den Offensivspieler gerne behalten. Nach Ablauf der Leihe Ende Juni kehrt Milosevic zwar formal zunächst nach Stuttgart zurück, doch eine erneute Ausleihe gilt als realistische Option. Beim VfB ist die Konkurrenz im Angriff groß, die Perspektiven für regelmäßige Einsätze entsprechend begrenzt. In Stuttgart hat der Angreifer noch einen Anschlussvertrag bis 2029.
In Bremen hingegen könnte der junge Stürmer deutlich mehr Spielzeit sammeln und seine Entwicklung weiter vorantreiben. Genau das macht einen erneuten Deal für alle Seiten attraktiv.
Noch ist keine Entscheidung gefallen, doch die Zeichen verdichten sich, dass Milosevic mindestens ein weiteres Jahr am Osterdeich spielen könnte.































