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Giacomel zieht Bilanz

Biathlon-Star schiebt Frust nach dramatischem Saison-Aus

Die Biathlonsaison 2025/26 endete für Tommaso Giacomel vorzeitig
Die Biathlonsaison 2025/26 endete für Tommaso Giacomel vorzeitig
Foto: © IMAGO/Fotostand / Hettich
16. April 2026, 13:14
sport.de
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Die Saison 2025/26 endete für Italiens Biathlon-Star Tommaso Giacomel auf dramatische Art und Weise. Ausgerechnet bei den Olympischen Spielen in seiner Heimat traten bei ihm Herzprobleme auf, die ihn dazu zwangen, den Winter vorzeitig zu beenden. Das frustriert ihn noch immer. 

Tommaso Giacomel hat beim Media Day des italienischen Verbandes mit gemischten Gefühlen auf seine Biathlonsaison zurückgeblickt. 

"Die Saison ist gut gelaufen, solange ich in der Lage war, zu starten", meinte er und ergänzte angesichts des unschönen Endes: "Viel mehr habe ich nicht zu sagen. Ich bin immer noch traurig und sauer über das, was passiert ist."

Giacomel hatte ausgerechnet beim Saisonhighlight in Antholz keine gute Phase erwischt. Zwar holte der 26-Jährige Silber mit der Mixed-Staffel Silber, in den anderen Olympia-Rennen enttäuschte er aber. Wiedergutmachung deutete sich im Massenstart an, den er nach dem zweiten Schießen sogar anführte. Doch dann musste er aufgrund seiner Herz-Probleme aufgeben und kehrte im Winter auch nicht mehr in die Loipe zurück.

Giacomel hat Biathlon-Training wieder aufgenommen

"Die olympische Silbermedaille war es wert, aber mein Ziel war, mit mehr Medaillen nach Hause zu kommen", zog er ein ernüchterndes Olympia-Fazit.

Mittlerweile, so Giacomel, gehe es ihm wieder besser. "Ich habe wieder mit dem Training angefangen und es läuft gut", berichtete der Top-Läufer der Italiener, der sich nach dem Vorfall bei Olympia einer kleinen Herz-OP in Mailand unterzog. Nächste Saison, kündigte der 26-Jährige an, wolle er wieder voll angreifen.

Giacomel hatte im vergangenen Winter im Kampf um den Gesamtweltcup lange ganz vorne mitgemischt. Rund um den Jahreswechsel mauserte er sich plötzlich zum Top-Favoriten, als er in Annecy und Oberhof drei Einzelrennen in Folge gewann.

Ausgerechnet bei Olympia konnte er diese Form nicht mehr abrufen. Hier landete er im Einzel, dem Sprint und der Verfolgung nur auf den Plätzen sechs, 23 und neun. 

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