Verkaufskandidat oder feste Größe? Die Personalie Alphonso Davies wird beim FC Bayern intern offenbar unterschiedlich bewertet.
Laut "Sport1" gilt ein Abgang von Davies in diesem Sommer vor allem in der sportlichen Leitung als realistisches Szenario. Der 58-malige Nationalspieler Kanadas stehe bei den Bossen "unter Beobachtung", heißt es in dem Bericht des TV-Senders, der sich auf eigene Informationen beruft.
Aber: Trainer Vincent Kompany soll die Causa anders sehen. Der 40 Jahre alte Belgier ist demnach weiter von Davies überzeugt. Er soll es auch gewesen sein, der sich hinter den Kulissen vehement für eine Verlängerung mit dem Außenverteidiger eingesetzt hatte, was der FC Bayern nach monatelangem Hickhack schließlich im Frühjahr 2025 unter Dach und Fach brachte.
Dafür nahm der deutsche Rekordmeister eine Menge Geld in die Hand. Davies soll inzwischen ein Grundgehalt von 15 Millionen Euro pro Jahr zuzüglich Prämien kassieren. Zudem erhielt er für seine Unterschrift unter den neuen Kontrakt angeblich ein millionenschweres Handgeld.
Sportlich war er in den vergangenen Monaten aber keine feste Größe mehr. Immer wieder zickt sein Körper, seit er sich kurz nach seiner Verlängerung im Rahmen eines Länderspieleinsatzes einen Kreuzbandriss zuzog.
Bosse des FC Bayern wollen über Davies-Transfer beraten
Ein möglicher Verkauf des 25-Jährigen werde daher bei der Ende Mai turnusmäßig stattfindenden Aufsichtsratssitzung des FC Bayern auf die Agenda kommen, schreibt "Sport1", wie zuletzt auch der "kicker" berichtet hatte.
Mehr dazu:
Auch die finanzielle Gesamtsituation der Münchner, die nicht mehr ganz so rosig ist wie noch vor wenigen Jahren, soll dazu führen, dass sich die Vereinsspitze konkrete Angebote für Davies zumindest anhören würde, heißt es.
Bei Kompany dürfte das wenige Begeisterung auslösen - zumal es mit Manchester United laut englischen Medien bereits einen wirtschaftlich potenten Interessenten für Davies gibt.





























