Trotz einer nach Punkten höchst erfolgreichen Bundesligasaison gibt es Kritik an der Spielweise von Borussia Dortmund. Cheftrainer Niko Kovac meint genau zu wissen, was dem BVB fehlt.
"Das, was wir sicherlich nicht haben, sind diese Spieler, die vielleicht der ein oder andere hier gerne sehen würde – mit den Extra-Skills", sagte der 54-Jährige in Dortmund bei einer Talk-Veranstaltung mit dem langjährigen Bundesliga-Manager Reiner Calmund, bei der auch BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke auftrat.
Kovac führte aus: "Ich glaube, das, was uns oder den Fans fehlt, ist vielleicht der Sancho, der Haaland, der Dembélé, der Reus."
Der BVB-Coach betonte aber auch: "Ich glaube, dass wir schon einen guten Job machen mit den Jungs, die wir haben. Die sind klasse." Er sei "froh, dass ich mit denen arbeiten darf, aber wir wollen uns natürlich auch wieder verbessern", so Kovac.
Seine eigene Arbeit wird rund um den BVB zwiespältig bewertet. Zwar führte der Ex-Profi die Schwarz-Gelben aus dem Bundesliga-Mittelmaß wieder nach oben und darf am Saisonende voraussichtlich den Titel "Best of the Rest" hinter dem übermächtigen FC Bayern für sich beanspruchen. Die häufig wenig attraktiven BVB-Auftritte sorgen aber durchaus für Murren über Kovac im Umfeld.
BVB: So geht Niko Kovac mit Kritik um
Er selbst will das nicht an sich heranlassen. "Wenn du gewinnst, lies alles, weil dann kriegst du Flügel. Wenn du verlierst, lies nichts, das ist Gift für die Seele", erklärte der frühere kroatische Nationalspieler.
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Unter Kovacs Regie ist der BVB aktuell Tabellenzweiter, mit acht Punkten Vorsprung auf den VfB Stuttgart und RB Leipzig, aber auch zwölf Zählern Rückstand auf den FC Bayern.
Zuletzt setzte es beim 0:1 zuhause gegen Bayer Leverkusen die dritte Saisonniederlage. Robert Andrich (42.) erzielte den entscheidenden Treffer für die Werkself.






























