Borussia Dortmund beschäftigt sich erneut mit Jadon Sancho, wie Sport-Geschäftsführer Lars Ricken zuletzt sogar öffentlich bestätigte. Der frühere Nationalspieler Mario Basler sieht die BVB-Pläne mit dem 26 Jahre alten Engländer kritisch.
"Wenn dir als Verein nichts Besseres einfällt, als einen Spieler zum dritten Mal zurückzuholen, dann sagt das schon alles. Das ist für mich kein Neuanfang, sondern Stillstand", unkte der Europameister von 1996 in seinem Podcast "Basler ballert". "Du willst einen Umbruch einleiten – und dann holst du wieder die alten Namen zurück? Das passt für mich überhaupt nicht zusammen."
Ricken hatte Sancho gegenüber "Sport Bild" als einen möglichen Transfer-Kandidaten für den Sommer genannt. Der Vertrag des "verlorenen Sohnes" bei Manchester United läuft aus, er wäre also ablösefrei zu haben. Sanchos aktueller Leihverein Aston Villa hat nach wenig berauschenden Leistungen wohl kein gesteigertes Interesse an einer Weiterverpflichtung.
Kommt es also erneut zu einer Sancho-Rückkehr zum BVB, nachdem er bereits die Rückrunde der Saison 2023/2024 auf Leihbasis bei den Schwarz-Gelben verbracht hatte? Für Basler wäre das unverständlich.
Basler wird deutlich: BVB braucht Sancho nicht
"Man darf ja auch nicht vergessen, wie er damals gegangen ist", sagte der 57-Jährige und behauptete, Sancho habe sich aus Dortmund "weggestreikt. Und jetzt soll er plötzlich wieder die Lösung sein?"
Basler betonte: "Wenn du oben angreifen willst, brauchst du Spieler, die dich besser machen – und nicht welche, bei denen du hoffst, dass sie wieder dahin kommen, wo sie mal waren. Im Fußball geht es immer um Entwicklung. Aber dreimal den gleichen Spieler zurückholen – das ist für mich keine Entwicklung."
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Ricken hatte erläutert, der BVB suche "nach einem Offensivspieler, der Qualität mitbringt, uns direkt weiterhelfen kann und keine utopische Ablösesumme erfordert".































