Mit der Verpflichtung von Mittelfeld-Talent Chema Andrés glückte dem VfB Stuttgart ein Transfer-Coup. Gerade einmal drei Millionen Euro legten die Schwaben für den Spanier auf den Tisch, der aus dem Nachwuchs von Real Madrid nach Bad Cannstatt gekommen war. Sorgen, dass die Königlichen die Rückkaufoption ziehen, macht man sich beim VfB bislang offenbar keine.
Zuletzt hatte das spanische Online-Portal "fichajes.net" noch vermeldet, dass bei Real Madrid längst der Entschluss gereift sein, das Eigengewächs im Anschluss an die laufende Spielzeit zurück nach Spanien zu lotsen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge müssten die Königlichen in diesem Fall satte 13,5 Millionen Euro für Chema Andrés auf den Tisch legen.
Wie "Absolut Fußball" nun aber vermeldet, ist dem VfB Stuttgart bislang nicht bekannt, dass der LaLiga-Gigant wirklich von dieser Option auch Gebrauch machen wird. Bislang sei kein Funktionär der Madrilenen an den Traditionsklub aus dem Ländle herangetreten, heißt es weiter. Nachtrauern würde man dem U21-Nationalspieler wohl aber sowieso nicht.
VfB Stuttgart winkt Millionen-Gewinn
Demnach blickt man beim VfB ganz gelassen auf die anstehende Transfer-Periode. Sollte Real den Mittelfeld-Abräumer, der sich zu Saisonbeginn an Kapitän Atakan Karazor vorbei in die Startelf gespielt hatte, wirklich zurückholen wollen, seien die Stuttgarter nicht unzufrieden, heißt es. Schließlich würde dieses Manöver der Spanier einen satten Transfer-Gewinn von gut zehn Millionen Euro bedeuten.
Zuletzt bekam die Entwicklung des 20-Jährigen, der auch bei anderen Klubs aus Spanien und England auf der Liste stehen soll, allerdings eine Delle. Immer wieder kam der Youngster nur zu Einsätzen von der Bank, musste regelmäßig auch die kompletten 90 Minuten von Außen zuschauen. Unumstrittener Stammspieler beim VfB Stuttgart ist Andrés nicht mehr.
"Es stimmt, im Vergleich zum Saisonstart war ich zuletzt nicht auf dem gleichen Level. Aber das ist ein Prozess, man kann nicht immer auf dem gleichen Niveau spielen. Man muss erst runtergehen, um dann gestärkt auf ein höheres Level zu kommen", blickte der Mittelfeldmann auf die zuletzt nicht mehr ganz so guten Auftritte wie zu Saisonbeginn zurück.






























