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Nachfolger schon fix

Paukenschlag! Real Madrid trennt sich von Xabi Alonso

Ist nicht mehr Trainer von Real Madrid: Xabi Alonso
Ist nicht mehr Trainer von Real Madrid: Xabi Alonso
Foto: © IMAGO/Jose Breton
12. Januar 2026, 18:35

Nach der Niederlage im spanischen Supercup ist Xabi Alonso als Trainer von Real Madrid entlassen worden.

Trainerbeben bei den Königlichen: Knapp ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt bei Real Madrid als begehrtester Coach der Welt muss Xabi Alonso seinen Posten schon wieder räumen. Die Madrilenen gaben die Trennung vom einstigen Meistertrainer von Bayer Leverkusen einen Tag nach der Clásico-Pleite im Supercup gegen den FC Barcelona (2:3) bekannt. Álvaro Arbeloa, früher Alonsos Mitspieler bei Real und zuletzt Trainer der zweiten Mannschaft, übernimmt.

Die Trennung sei in "gegenseitigem Einvernehmen" beschlossen worden, teilte der Klub am Montag mit. Alonso, der erst im Sommer mit hohen Erwartungen als Nachfolger von Carlo Ancelotti in Madrid gestartet war, werde "immer die Zuneigung und Bewunderung aller Madrid-Fans genießen", schrieben die Madrilenen. Alonso sei "eine Legende von Real Madrid" und habe "stets die Werte unseres Vereins verkörpert. Real Madrid wird immer sein Zuhause bleiben."

Alonso hatte sich nach unruhigen Wochen vor dem Duell mit Barcelona und dem deutschen Trainer Hansi Flick noch zuversichtlich gezeigt. "Projekte brauchen Zeit. Wir entwickeln uns weiter, was den Fußball, die Emotionen und den Teamgeist angeht", sagte Alonso vor der Partie, nachdem er die vorherigen fünf Pflichtspiele mit Real gewonnen und sich dadurch vermeintlich wieder etwas Zeit verschafft hatte.

In der spanischen La Liga liegt Madrid mit vier Punkten hinter dem Meister und Pokalsieger Barcelona. Dazu gewann der Rekordsieger in der Champions-League-Ligaphase vier seiner sechs bisherigen Partien, zwei Niederlagen gab es gegen den FC Liverpool (0:1) und Manchester City (1:2). Die Partie gegen City Anfang Dezember war bereits als persönliches "Endspiel" für Alonso ausgerufen worden, trotz der Niederlage durfte der gebürtige Baske weitermachen.

Berichte über "kalten Krieg" mit Real-Stars

Seit Wochen hatten sich Berichte über Alonsos angeblich angespanntes Verhältnis zu Teilen seiner Mannschaft gehäuft. In der Kabine herrsche ein "kalter Krieg", hieß es beispielsweise, Superstars wie Vinicius Júnior oder Jude Bellingham sollen mächtig unzufrieden gewesen sein. Zuletzt deuteten kleine Indizien aber daraufhin, dass die Kabine wieder hinter dem 44-Jährigen stehen könnte.

Als Spieler hatte Alonso zwischen 2009 und 2014 zahlreiche Erfolge mit Real gefeiert. Er gewann die Champions League, einen Meistertitel sowie zweimal den spanischen Pokal. In seiner Profikarriere war er auch für den FC Liverpool und Bayern München aktiv.

Alonso, der als Leverkusener Trainer 2024 das Double geholt und damit in ganz Europa für Aufsehen gesorgt hatte, wird von Arbeloa beerbt. Der Spanier wurde als Spieler Welt- und Europameister an Alonso Seite, von 2009 bis 2016 lief er für die Königlichen auf. Davor spielten beide gemeinsam für den FC Liverpool. Seit 2020 ist Arbeloa als Trainer in der Jugendakademie von Real tätig, seit Juni 2025 als Chef der zweiten Mannschaft.

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