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Letzter Spieltag in der Frauen-Bundesliga

Gnadenlose Bayern-Frauen ballern sich zur Meisterschaft

Der FC Bayern ist auch bei den Frauen Meister
Der FC Bayern ist auch bei den Frauen Meister
Foto: © IMAGO/DiZ-PiX
28. Mai 2023, 16:56

Die feiermüden Männer standen artig Spalier, als Lina Magull und ihre Meisterinnen zur Schale tanzten. Um 16.08 Uhr reckte die Kapitänin des FC Bayern das Objekt der Begierde in den sonnig-blauen Münchner Nachmittagshimmel, aus den Konfettikanonen schossen rot-weiße Papierschnipsel - es sollte der Startschuss sein für eine ganz besondere "Double"-Feier.

"Wir freuen uns auf den Balkon, ich kann es kaum erwarten. Das wird ein Moment im Leben, den man nie vergisst", sagte Klara Bühl im "BR" vor der Meistersause auf dem Marienplatz, wo Männer- und Frauenteam des "FC Ruhmreich" ihre Trophäen gemeinsam präsentieren sollten.

"Es ist ein rot-weißes Wochenende. Ich bin total happy, schöner könnte es nicht sein", sagte die scheidende Abteilungsleiterin Karin Danner beseelt und triefnass von einer Wasserdusche. Kurz darauf flossen auch Bier und Schampus, die von der klubinternen Schlammschlacht aufgewühlten Bosse feierten auf der Tribüne im Bayern-Campus mit.

Bayern lässt gegen Absteiger Potsdam nichts anbrennen

Nach den Männern, die einen Tag nach ihrem Triumph in Köln (2:1) in Tracht und meist mit Sonnenbrillen zusahen, fuhren auch die Frauen am letzten Spieltag den nötigen Sieg ein - und wie! Mit der 11:1 (7:0)-Gala über Absteiger Turbine Potsdam war die fünfte Meisterschaft nach 1976, 2015, 2016 und 2021 perfekt - und das vierte "Double" aus Frauen- und Männermeisterschaft der Münchner.

Titelverteidiger VfL Wolfsburg nutzte sein 2:1 (2:1) gegen den SC Freiburg nichts mehr. Die Bayern lagen am Ende um zwei Punkte vorne und qualifizierten sich direkt für die Gruppenphase der Champions League.

Saki Kumagai (4./52.), Lea Schüller (12./89.), Anna Gerhardt per Eigentor (21.), Jovana Damjanovic (24./30.), Georgia Stanway (32.), Magull (37.), Carolin Simon (49.) und Glodis Viggosdottir (75.) und Schüller (89.) machten den höchsten Saisonsieg für die Mannschaft des norwegischen Trainers Alexander Straus perfekt. "Ich liebe diesen Verein", schwärmte der Coach. Für Potsdam war Kapitänin Viktoria Schwalm (64.) erfolgreich.

Verantwortliche des FC Bayern jubeln auf der Tribüne

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg überreichte die Meistermedaillen, DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch die Schale - sehr zur Freude von Bayern-Präsident Herbert Hainer, der neben Uli Hoeneß jubelte. Der neue Vorstandschef Jan-Christian Dreesen saß ebenso erfreut hinter den beiden.

Trotz des Erfolges steht bei den Münchnerinnen ein größerer Umbruch an. Neben Kumagai wurden drei weitere Spielerinnen verabschiedet. Danner übergibt ihr Amt nach 28 Jahren an Sportchefin Bianca Rech. Kommen wird unter anderem Katharina Naschenweng aus Hoffenheim, die dänische Weltklassespielerin Pernille Harder und ihre schwedische Partnerin Magdalena Eriksson wohl aus Chelsea.

Wolfsburg bleibt nach dem Pokalsieg die Hoffnung auf das Champions-League-Finale am 3. Juni gegen den Favoriten FC Barcelona, Kapitänin Alexandra Popp wurde zudem mit 16 Treffern erstmals Torschützenkönigin. "Es ist ein bisschen getrübt, wenn ich ehrlich bin. Ich hätte die Schale gerne mit der Kanone getauscht", sagte sie bei MagentaSport bedröppelt.

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