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Horst Heldt übt scharfe Kritik am VfB Stuttgart

Horst Heldt war selbst jahrelang Sportdirektor beim VfB Stuttgart
Horst Heldt war selbst jahrelang Sportdirektor beim VfB Stuttgart
Foto: © Eduard Bopp via www.imago-images.de
12. Mai 2023, 08:31
sport.de
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Horst Heldt feierte beim VfB Stuttgart mit dem Meistertitel 2007 den größten Erfolg seiner Funktionärs-Karriere. Die momentane Lage seines ehemaligen Arbeitgebers bewertet der Ex-Manager aber äußerst kritisch. 

Den Klubverantwortlichen des VfB Stuttgart warf Heldt eine völlig verfehlte Selbstwahrnehmung und -einschätzung vor, welche sich schon vor Jahren eingeschlichen hätte.

"Ich finde, dass der VfB Stuttgart sich in den letzten Jahren ganz viel in die Tasche gelogen hat und immer davon erzählt hat, wie toll doch alles ist und wie toll sie sind. Und ganz viele haben das alles geglaubt", meinte der 53-Jährige bei "Sky" in klaren Worten.

"Die Probleme sind schon länger da, aber die Arbeit der Verantwortlichen wurde nie wirklich hinterfragt. Ich rede nicht von dieser Saison, sondern ich rede von den Jahren davor", so der einstige Bundesliga-Profi, der damit unweigerlich die VfB-Bosse der letzten Jahre ansprach, allen voran Ex-Vorstandboss Thomas Hitzlsperger und Ex-Sportdirektor Sven Mislintat.

Kritik an Personalplanung des VfB Stuttgart

"Man hat sich damit gebrüstet, dass man junge Spieler aus dem Ausland gekauft hat und hin und wieder dann für mehr Geld verkauft hat. Aber das ist nicht die DNA des VfB Stuttgart", so Heldt, der selbst als letzte Station in seiner aktiven Karriere zweieinhalb Jahre lang für die Schwaben auflief. 

Heldt erklärte: "Die DNA ist, die eigenen Talente auszubilden, in der eigenen Mannschaft spielen zu lassen. Und sie dann vielleicht, wie Sami Khedira, Kevin Kuranyi, Andreas Hinkel, Timo Hildebrandt, oder wie sie alle hießen, zu einem anderen Verein abzugeben. Sie haben völlig ihre DNA verloren und keiner hat's gemerkt." 

Die Transferpolitik der vergangenen Jahre sei schlichtweg nicht auf längere Sicht durchdacht gewesen und habe dem Klub nicht nachhaltig auf die Beine geholfen, so der Funktionär weiter: "Bitte nicht falsch verstehen, ich meine das nicht blöd: Dreiviertel von ihnen (den jungen Neuzugängen, Anm. d. Red.) konnte kein Deutsch sprechen. Beim VfB Stuttgart ist es ganz wichtig, eine dementsprechende DNA zu haben. Das wollen die Leute da sehen und haben. Und das ist verloren gegangen." 

Nach 31 Bundesliga-Spieltagen rangiert der VfB derzeit auf dem Relegationsplatz und droht abzusteigen. Am Sonntag empfangen die Schwaben um 15:30 Uhr Bayer Leverkusen.

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1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern342851122:368689
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB34227570:343673
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig34205966:471965
4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart34188871:492262
5TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim34187965:521361
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen34178968:472159
7SC FreiburgSC FreiburgFreiburg341381351:57-647
8Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt3411111261:65-444
9FC AugsburgFC AugsburgAugsburg341271545:61-1643
101. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 053410101444:53-940
111. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin341091544:58-1439
12Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach349111442:53-1138
13Hamburger SVHamburger SVHamburger SV349111440:54-1438
141. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln347111649:63-1432
15SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder34881837:60-2332
16VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg34781945:69-2429
171. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim34682041:72-3126
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1FC Bayern MünchenHarry Kane1036
2VfB StuttgartDeniz Undav019
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4Bayer LeverkusenPatrik Schick416
5FC Bayern MünchenLuis Díaz015