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Roadrunner Davies verzaubert die Fußball-Welt

Alphonso Davies ließ die Barca-Abwehr alt aussehen
Alphonso Davies ließ die Barca-Abwehr alt aussehen
Foto: © Peter Schatz
17. August 2020, 12:16

Alphonso Davies ist bei Bayern München der Aufsteiger der Saison. So eine Karriere war beim Kanadier nicht unbedingt vorgezeichnet.

Mit seiner Imitation der Backstreet Boys sorgte Alphonso Davies in den Sozialen Medien für Heiterkeit. Auch mit seinem Einstand bei Bayern München als Whitney Houston brachte er seine Kollegen herzhaft zum Lachen, genauso wie mit verzweifelten Versuchen, das Wort "Schiedsrichter" unfallfrei auszusprechen. Der 19 Jahre alte Kanadier trifft mit seiner unbekümmerten, sympathischen Art den Nerv seiner Mitmenschen.

Da verwundert es auch nicht, dass sich Davies nach der Fußball-Karriere einen Wechsel ins Schauspielfach vorstellen kann. "Ich liebe es zu unterhalten", sagte er. Man merkt es dem jungen Mann an, dass er sein Leben in vollen Zügen genießt.

Ein Leben, das für Davies im ghanaischen Flüchtlingslager Buduburam begann. Seine Eltern waren vor dem Bürgerkrieg in Liberia dorthin geflohen. Fünf Jahre verbrachte Davies dort, ehe die Familie 2005 unterstützt vom Flüchtlingshilfswerk UNHCR nach Kanada zog.

Dort begann sein Aufstieg zum umschwärmten Fußballstar mit Stationen bei den Edmonton Strikers und den Vancouver Whitecaps. Bereits mit 15 (!) Jahren unterschrieb er seinen ersten Profivertrag, mit gerade einmal 18 folgte der Wechsel nach Europa zum großen FC Bayern.

Mit Davies gelang dem FC Bayern ein Transfer-Coup

Vergleichsweise bescheidene zehn Millionen Euro als Grundablöse plus Boni investierten die Münchner in den hoch veranlagten Kanadier. Längst wird Sportvorstand Hasan Salihamidzic für diesen Transfercoup gefeiert. Bereits nach vier Monaten verlängerte der Rekordmeister den Vertrag mit seinem Juwel um weitere zwei Jahre bis 2025.

Es war eine weise Entscheidung. Denn Davies, eigentlich Offensivspieler, ist als Linksverteidiger beim FC Bayern längst eine feste Größe. Und auch international hat sich der Nationalspieler inzwischen einen Namen gemacht - spätestens seit seinem 16-sekündigen Zaubersolo beim 8:2 im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Barcelona ist Davies in aller Munde.

"Meine Augen leuchten, wenn ich dich spielen sehe", schrieb Real Madrids Star Marcelo bei Twitter nach dem Gala-Auftritt des 19-Jährigen gegen Lionel Messi und dessen bemitleidenswerte Kollegen. "So einen talentierten Jungen gibt es nicht oft. Da ist noch viel Potenzial drinnen, der wird noch viel besser", schwärmte auch Rio-Weltmeister Jerome Boateng. Er freue sich aber vor allem für Davies, "weil er auch neben dem Platz ein sympathischer und bodenständiger Junge ist".

Allem Anschein nach ist Davies ganz nach dem Wunsch seiner Mutter Victoria er selbst geblieben. Die Frau Mama entließ ihn im Januar 2019 nur nach München, nachdem er versprochen hatte, stets ein "good boy" zu sein. Ist er das? "Ich denke, ja", sagte Davies unlängst. Seine Mutter habe ihm "Werte mitgegeben, wie etwa jeden zu respektieren, den ich kennenlerne - egal, was kommt".

Und es kommt momentan viel auf "Roadrunner" Davies zu. Seine Tempoläufe die Linie entlang sorgen weltweit für Beachtung. Mit 36,51 km/h hatte die Sprint-Rakete am 32. Spieltag in Bremen einen Geschwindigkeitsrekord seit Erfassung der Trackingdaten (2013/14) aufgestellt. "Alphonso ist aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken", sagte Salihamidzic schon vor Wochen, "er ist von 0 auf 100 durchgestartet".

Und sonst? In seiner Freizeit zockt Davies gerne Videospiele oder schaut Cartoons, "wie jeder Teenager". Ansonsten lerne er hauptsächlich Deutsch: "Mein Lehrer sagt, ich mache gute Fortschritte. I bin's, da Phonzie", gab er zuletzt in einer Pressekonferenz zum Besten - und lachte herzhaft.

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