Der Vertragspoker zwischen dem VfB Stuttgart und Torjäger Deniz Undav spitzt sich offenbar zu. Sogar eine Trennung in diesem Sommer soll im Bereich des Möglichen liegen.
Dass Undav die Schwaben zur kommenden Saison verlässt, sei "nicht ausgeschlossen", schreibt "Sport Bild" – zumindest wenn es in den kommenden Wochen nicht zu einer Einigung mit dem VfB Stuttgart über eine Verlängerung seines 2027 auslaufenden Vertrags komme.
Das Blatt kennt eigenen Informationen zufolge Details des schriftlichen Angebots, das der DFB-Pokalfinalist seinem besten und wohl auch populärsten Profi unterbreitet hat: Undav winkt demnach ein Dreijahresvertrag bis 2029, der eine an Leistungen und Spielzeit gekoppelte Option bis 2030 beinhalten soll.
Das aktuelle Gehalt des 29-Jährigen von kolportierten 4,5 Millionen Euro pro Jahr soll demnach im Fall einer Unterschrift unter das neue Arbeitspapier noch einmal kräftig steigen, auf dann 5,5 Millionen Euro.
Satte zwei Millionen Euro würde Undav demnach zudem als Handgeld für seine Verlängerung erhalten.
VfB Stuttgart: Rekord-Offerte für Deniz Undav?
Das Gesamtpaket soll das größte in der Vereinsgeschichte des VfB Stuttgart sein. Weil sie so gut dotiert ist, habe erstmals in der knapp zweijährigen Amtszeit von Präsident Dietmar Allgaier der gesamte, aus zwölf Personen bestehende Aufsichtsrat des Vereins die Offerte absegnen müssen, heißt es weiter.
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Das Problem: Der VfB und das Undav-Lager sollen in ihren Vorstellungen immer noch ein gutes Stück auseinanderliegen.
Eine Einigung vor dem DFB-Pokalfinale am Samstag gegen den FC Bayern sei "ausgeschlossen". Es sei zudem "völlig offen", ob es vor Undavs Abreise zur WM zu einer Entscheidung kommt.
Undav bestätigte zuletzt gegenüber "Sky", er habe sich eine "Deadline" in der Zukunftsfrage gesetzt. Er betonte: "Ich bin gerne hier. Ich fühle mich wie ein Stuttgarter, auch wenn ich es nicht bin. Wir sind nicht so weit auseinander, sondern vielleicht sind es nur Kleinigkeiten."





























