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Defensiv-Schelte trifft Hoffnung

"Zu Hause eine Macht": BVB greift nach letztem Strohhalm

Die Akteure des BVB haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben
Die Akteure des BVB haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben
Foto: © getty, Clive Rose
14. Februar 2019, 07:23

Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund glaubt nach der bitteren 0:3 (0:1)-Pleite im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Tottenham Hotspur an ein Fußball-Wunder. Das bekräftigten zumindest einige Akteure des BVB.

"Wir sind zu Hause eine Macht. Es ist noch alles möglich", sagte Mario Götze mit Blick auf das Rückspiel am 5. März. Es seien "nur Kleinigkeiten, die wir abstellen müssen."

Ein sichtlich geknickter Jadon Sancho schlug verbal in die selbe Kerbe: "In der ersten Hälfte haben wir sehr gut gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir den Fokus verloren. Wir werden weiter hart trainieren und hoffen, wir können im Rückspiel einige Tore erzielen."


Mehr dazu: Noten zur BVB-Pleite in London


Für ihn selbst sei sein erstes Vereinsspiel als Profi auf englischen Boden ein "besonderes" gewesen. "Ich bin sehr froh, dass ich vor meiner Familie und meinen Freunden spielen konnte. Ich hoffe, ich habe eine gute Leistung gezeigt", so der Youngster.

Bürki zwischen Hoffnung und Schelte für die BVB-Defensive

Dass Sancho seine Rückkehr dennoch nicht in bester Erinnerung behalten dürfte, liegt vor allem daran, dass der BVB seine defensive Stabilität verloren hat. Seit vier Spielen warten die Dortmunder auf einen Sieg, zuletzt gab es in drei Begegnungen jeweils drei Gegentore.

"Wir verteidigen nicht bis zum letzten Willen diese Tore. Gegen robuste Mannschaften haben wir unsere Schwierigkeiten, weil wir nicht dagegenhalten können", kritisierte Torhüter Roman Bürki. Allerdings hat auch der Schweizer noch Hoffnung: "Wir müssen so spielen wie in der ersten Halbzeit und in Führung gehen. Dann ist alles möglich zu Hause."

Sebastian Kehl beklagte allerdings Fehler, "die auf diesem Niveaus nicht passieren dürfen." Insbesondere Außenverteidiger Achraf Hakimi müsse aus seinen Patzern lernen. "Wir müssen gerade im Defensivverhalten mit ihm arbeiten", sagte der Leiter der Lizenzspielerabteilung. Völlig chancenlos sieht der Ex-Profi den BVB vor dem Rückspiel gegen den Tabellendritten der Premier League aber nicht: "Wir dürfen kein Gegentor bekommen. Wir können immer das ein oder andere Tor schießen."

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