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Abwehrpatzer bringen Hertha gegen Augsburg um den Sieg

Hertha BSC und der FC Augsburg trennten sich Remis
Hertha BSC und der FC Augsburg trennten sich Remis
Foto: © getty, Boris Streubel
18. Dezember 2018, 22:36
sport.de
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Hertha BSC hat durch unnötige Abwehrpatzer im Kampf um die Europapokal-Plätze wieder wichtige Punkte liegen lassen. Drei Tage nach dem 1:2 beim VfB Stuttgart kamen die Berliner zu Hause gegen den FC Augsburg nicht über ein 2:2 (2:2) hinaus.

Mathew Leckie (28.) und Ondrej Duda (31.) trafen für Berlin, Martin Hinteregger (8.) und Koo Ja-Cheol (39.) erzielten die FCA-Tore.

"Das ist schwierig für meine Jungs, weil sie gut gefightet und ja auch die Tore geschossen haben", sagte Hertha-Trainer Pál Dárdai bei "Sky": "Die Gegentore waren unnötig, das ist ein harter Arbeitstag, wir müssen es jetzt akzeptieren."

Hertha bleibt in der Tabelle damit Siebter. Die Gäste aus Augsburg kletterten auf Platz 13, sind aber nun schon seit dem 27. Oktober in der Bundesliga sieglos.

Mit 15 Zählern befinden sich die Schützlinge von Trainer Manuel Baum weiter in großer Abstiegsgefahr. Zum Finale der Hinrunde erwarten die Schwaben am Sonntag den VfL Wolfsburg (15:30 Uhr). Hertha ist Samstag zu Gast bei Bayer Leverkusen (15:30 Uhr).

Vor der Saison-Minuskulisse von 30.000 Zuschauern musste Hertha im defensiven Mittelfeld erneut ohne Liverpool-Leihgabe Marko Grujic (Sprunggelenk) auskommen.

Dafür meldete sich Arne Maier nach überstandenem Infekt rechtzeitig zurück und zog im defensiven Mittelfeld an der Seite von Valentino Lazaro und Maximilian Mittelstädt die Fäden.

Hertha kontert Augsburger Führung per Doppelschlag

Allerdings war der Spielaufbau bei den Berlinern wie schon in Stuttgart anfangs das Problem. Hertha agierte nervös und brachte sich mit unsauberen Pässen selbst in Gefahr.

Auch beim Defensivverhalten haperte es. In der 8. Minute ließen Mittelstädt und Jordan Torunarigha Augsburgs Martin Hinteregger nach einer Ecke ungehindert köpfen, plötzlich stand es 0:1.

Die Gastgeber brauchten knapp 30 Minuten, um den Schock wegzustecken. Doch dann ging es schnell. Davie Selke bediente nach einem gewonnenen Kopfballduell gegen Hinteregger Mathew Leckie, und der Australier ließ Gäste-Keeper Andreas Luthe keine Chance.

Drei Minuten später zwang Lazaro nach dynamischem Sprint Luthe zur Großtat, im Nachschuss sorgte Duda mit seinem 7. Saisontreffer für die Führung, die Partie war gedreht.

Partie verflacht nach der Pause

Doch dank der wackeligen Hintermannschaft der Berliner blieb sie spannend. Nach einem erneut unglücklichen Abwehrverhalten von Torunarigha kam Augsburgs Südkoreaner Koo aus kurzer Distanz frei an den Ball und schob zum 2:2 ein. Zur Pause hatte sich Hertha wieder einmal um den verdienten Lohn gebracht.

Zum zweiten Durchgang musste Augsburgs Hinteregger in der Kabine bleiben, weil er sich im Luftkampf mit Selke verletzt hatte. Für den Österreicher kam Jan Moravek, der das Gäste-Spiel stabilisieren sollte.

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit verlor die Partie deutlich an Tempo. Hertha blieb optisch zwar überlegen, machte aber zu wenig aus den Chancen.

 

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