Suche Heute Live
Champions League
Artikel teilen

Champions League
Handball
(M)

Wiedersehen nach Achtelfinal-Eklat: Löwen in Kielce

Andy Schmid von den Rhein-Neckar Löwen guckt nach vorne
Andy Schmid von den Rhein-Neckar Löwen guckt nach vorne
21. September 2018, 11:03

Für Andy Schmid ist das leidige Thema längst erledigt. "Wenn man eine Meisterschaft gewinnt, muss man nach vorne schauen. Und das gilt eben auch für Negativ-Erlebnisse", sagt der Kapitän der Rhein-Neckar Löwen, für die am Samstag ein ganz spezielles Champions-League-Spiel ansteht.

Der Handball-Bundesligist tritt erneut bei Vive Kielce in Polen an, wo die Badener im Königsklassen-Achtelfinale der Vorsaison eine deftige 17:41-Niederlage kassiert hatten - damals allerdings mit ihrer zweiten Mannschaft.

Ihr Drittliga-Team hatten die Löwen wegen eines Terminkonflikts zwischen der Bundesliga (HBL) und dem Europäischen Verband (EHF) zum Hinspiel geschickt, die Amateure waren hoffnungslos unterlegen. Und die Champions-League-Saison für die Löwen erledigt. Die 30:36-Niederlage im praktisch bedeutungslosen Rückspiel interessierte keinen mehr.

Zu diesem Eklat war es gekommen, weil die Partie in Kielce auf den gleichen Tag wie das Bundesligaspiel der Löwen beim THW Kiel angesetzt worden war. Die EHF schlug einen Heimrecht-Tausch in der Königsklasse vor, doch das wollten die Nordbadener nicht. Denn ihnen stand nur donnerstags eine Halle zur Verfügung, samstags mussten sie schon in Kiel ran. Die Pause war ihnen zu kurz, deshalb schenkten sie den europäischen Wettbewerb ab.

"Das Schlimmste war die Niederlage in Kiel"

"Für uns war das sehr unangenehm, eine zweite Mannschaft zu schicken, da mit Kielce ein Verein darunter gelitten hat, der nun gar nichts dafür konnte. Wir wollten auch nicht einem Wettbewerb den Vorzug geben, mussten es aber", sagt Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann. Dennoch würde es die Managerin unter ähnlichen Voraussetzungen wieder so machen: "Weil die Ausgangslage damals in der Bundesliga vielversprechender war."

Die Löwen reisten vor sechs Monaten als Tabellenführer nach Kiel und verloren bei den Norddeutschen. Am Ende reichte es auch nicht für die Meisterschaft, ein einziger Punkt fehlte. "Das Schlimmste an diesem ganzen Theater war eigentlich die Niederlage in Kiel", sagt Schmid rückblickend. Der Schweizer denkt aber nicht nur an die Folgen für die Löwen.

"Was da passiert ist, war historisch - und es ist schade, dass wir darin verwickelt wurden. Der gesamte Handball hat sich einen Schaden eingehandelt", sagt Deutschlands Handballer des Jahres 2018. "Vielleicht musste es mal soweit kommen", meint der 35-Jährige, der seit dem Skandal eine größere Kompromissbereitschaft bei HBL, EHF und den Clubs ausgemacht hat. Managerin Kettemann teilt diesen Eindruck.

"Die Terminabsprache läuft besser und vorausschauender", sagt sie. Vielleicht klappt es jetzt auch mit dem Sieg in Kielce.

SC Pick Szeged
SC Pick Szeged
Pick Szeged
28
14
SC Magdeburg
SC Magdeburg
Magdeburg
35
15
18:45
Mi, 29.04.
Beendet
Sporting CP
Sporting CP
Sporting
31
16
Aalborg Håndbold
Aalborg Håndbold
Aalborg HB
31
16
18:45
Mi, 29.04.
Beendet
Veszprém KC
Veszprém KC
Veszprém
35
17
Füchse Berlin
Füchse Berlin
Berlin
34
20
18:45
Do, 30.04.
Beendet
HBC Nantes
HBC Nantes
Nantes
30
18
FC Barcelona
FC Barcelona
Barcelona
32
19
20:45
Do, 30.04.
Beendet
Füchse Berlin
Füchse Berlin
Berlin
0
Veszprém KC
Veszprém KC
Veszprém
0
18:45
Mi, 06.05.
Aalborg Håndbold
Aalborg Håndbold
Aalborg HB
0
Sporting CP
Sporting CP
Sporting
0
20:45
Mi, 06.05.
FC Barcelona
FC Barcelona
Barcelona
0
HBC Nantes
HBC Nantes
Nantes
0
20:45
Mi, 06.05.
SC Magdeburg
SC Magdeburg
Magdeburg
0
SC Pick Szeged
SC Pick Szeged
Pick Szeged
0
18:45
Do, 07.05.
Ergebnisse & Tabelle

Newsticker

Alle News anzeigen
* Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.