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Moukoko und Co.: Die U17-Stars von BVB und Bayern

Youssoufa Moukoko trifft mit Borussia Dortmund im U17-Finale auf Bayern München
Youssoufa Moukoko trifft mit Borussia Dortmund im U17-Finale auf Bayern München
Foto: © getty, Christof Koepsel
12. Juni 2018, 11:20
sport.de
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Borussia Dortmund und der FC Bayern München stehen sich am Sonntag (ab 13:00 Uhr im Liveticker) im Finale um die deutsche U17-Meisterschaft gegenüber. sport.de blickt im Vorfeld des Youngster-Gigantenduells auf die sechs größten Talente von BVB und Bayern.

Borussia Dortmund:

Der Nachwuchs des BVB wurde in der Junioren-Bundesliga West mit 20 Siegen aus 26 Spielen souveräner Meister. Nachdem die Westfalen im vergangenen Jahr im Halbfinale noch an Werder Bremen gescheitert waren, setzte sich das Team von Trainer Sebastien Geppert diesmal gegen Bayer Leverkusen durch (1:1, 2:0).

Prunkstück des BVB ist eindeutig die Offensive, die auf sagenhafte 88 Tore in der Hauptrunde kam.

Youssoufa Moukoko (13), Stürmer

Der Name Youssoufa Moukoko geistert schon seit Monaten durch die Medien. Der gerade erst 13-jährige Stürmer traf in dieser Saison praktisch gegen jeden Gegner nach Belieben.

Vor dem Finale steht die beeindruckende Quote von 39 Toren in 27 Pflichtspielen zu Buche. Der Angreifer, der für die U16 des DFB spielt, ist pfeilschnell und dominiert seine Gegenspieler regelmäßig im Eins-gegen-Eins.

"Youssoufa hat was Außergewöhnliches. Anders als andere junge Überflieger kommt er nicht nur über das Körperliche. Er kann unfassbar gut Fußballspielen, antizipieren und ist extrem handlungsschnell", sagte U16-Nationaltrainer Michael Feichtenbeiner gegenüber "Bild".

Gänzlich unumstritten ist Moukoko jedoch nicht. Kritiker werfen dem Deutsch-Kameruner vor, älter als die angegebenen 13 Jahre zu sein.

Das Auswärtige Amt widersprach der Behauptung von Moukokos Vater, wonach es eine deutsche Geburtsurkunde der Botschaft in Kameruns Hauptstadt Yaoundé gebe. Tatsächlich liegt lediglich eine nachträgliche Beurkundung der Geburt vor.

Bis zu einer medizinischen Altersbestimmung werden die Zweifel somit blieben. Eine solche Untersuchung lehnen BVB und DFB jedoch bislang ab.

Alaa Bakir (17), Rechtsaußen

Den Saisonstart verpasste Bakir noch aufgrund einer Verletzung im Oberschenkel. Danach kam der Deutsch-Jordanier jedoch umso stärker zurück.

BVB-Coach Geppert war darüber heilfroh: "Letztes Jahr war er schon Stammspieler und dieses Jahr ist er ein ganz wichtiger Bestandteil, sowohl auf dem Platz als auch neben dem Platz."

Eben diese Bedeutung strahlt Bakir auch in seiner Spielweise aus. Der Kapitän der Dortmunder wirkt trotz seines jungen Alters schon enorm reif. Mit seiner temporeichen Spielweise führt er das Team an.

Daneben ist der Youngster auch noch torgefährlich und nach Moukoko zweitbester Torjäger der Schwarz-Gelben. Im Verlauf der Saison erzielte er 14 Treffer selbst und glänzt häufig auch als Vorbereiter. Mit seiner Spielweise erinnert der Flügelspieler an den früheren BVB-Star Henrikh Mkhitaryan.

Immanuel Pherai (17), offensives Mittelfeld

Im vergangenen Sommer jagten etliche europäische Topteams den Kreativspieler von AZ Alkmaar, darunter neben Ajax Amsterdam auch einige englische Vereine. Letztlich entschied er sich für die Jugendabteilung in Dortmund.

"Manuel ist ein ziemlich kompletter Spieler. Technisch und taktisch ist er total super ausgebildet, er bringt viel Intuition mit, er versteht das Spiel sehr gut, hat eine extrem hohe Spielintelligenz", schwärmt Geppert vom niederländischen U17-Nationalspieler.

Diese Fähigkeiten zeigte Pherai auch im Halbfinale gegen Bayern Leverkusen. Dort überzeugte mit seinem Zug zum Tor und seinem Talent als Raumdeuter.

Gerade hinsichtlich seiner Ausstrahlung auf dem Platz kann sich der Spielmacher jedoch noch steigern. Derzeit wirkt er noch zu still und zurückhaltend.

FC Bayern München:

Die U17 des deutschen Rekordmeisters ging nach dem 2:0-Finalsieg über Werder Bremen als Titelverteidiger in die diesjährige Saison. Doch leicht wurde es ihr in der Süd/Südwest-Staffel nicht gemacht.

Letztlich zog das Team von Trainer Holger Seitz, der in der kommenden Saison die zweite Mannschaft der Bayern übernimmt, nur aufgrund der besseren Tordifferenz im Vergleich mit dem VfB Stuttgart in die Meisterschaftsrunde ein. Dort ließen die Münchner der hochgehandelten Mannschaft von RB Leipzig beim 3:0 und 2:0 jedoch keine Chance.

Oliver Batista Meier (17), Linksaußen

Der Deutsch-Brasilianer gilt derzeit als das heißeste Talent im gesamten Bayern-Nachwuchs. Im Finale des Vorjahres stand Batista Meier bereits als jüngster Spieler auf dem Feld.

Diese Saison steigerte sich der Linksaußen noch einmal gewaltig und ist inzwischen der U17 schon ein Stück weit entwachsen.

Batista Meier absolvierte fast die gesamte Rückrunde in der U19 der Bayern, für die er auch international in der Youth League, der Junioren-Champions-League, auflief. Insgesamt kam er wettbewerbsübergreifend auf 33 Treffern in 40 Einsätzen.

Der Außenstürmer, der 2016 aus Kaiserslautern nach München wechselte, gilt als schneller, aufmerksamer Akteur mit starkem Zug zum Tor, der aber auch durch seine Defensivarbeit und Laufbereitschaft besticht.

Batista Meier antizipiert hervorragend Situationen und Räume. Durch seine starke Ballbehandlung lässt er offensive Aktionen spielerisch leicht aussehen.

"Der Oli ist ein Instinkt-Fußballer, der spielt Fußball aus dem Bauch heraus und ist enorm handlungsschnell", sagt Seitz. Dem Juwel könnte in naher Zukunft sogar das Bundesliga-Debüt winken.

Joshua Zirkzee (17), Stürmer

Im vergangenen Sommer jagten auch der FC Arsenal, Manchester United und der FC Everton die niederländische Sturmhoffnung von Feyenoord Rotterdam. Das Rennen machte der FC Bayern.

"Er bringt sowohl physisch als auch spielerisch viel Qualität mit und verfügt über einen starken Abschluss“, sagte Hermann Gerland, sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, über den Neuzugang.

Im Vergleich zum quirligen Batista Meier Zirkzees Spielweise deutlich physischer. Er ist jedoch trotzdem kein klassischer Strafraumstürmer, sondern lässt sich gerne zurückfallen oder zieht nach Außen. Durch sein Passspiel kann er von dort aus auch seine Mitspieler in Szene setzen.

Anfang des Jahres durfte der Angreifer bereits mit der ersten Mannschaft trainieren, als an der Säbener Straße während einer Länderspielpause etliche Stammkräfte fehlten.

Angelo Stiller (17), defensives Mittelfeld

Hinter der wirbelnden Offensive der Münchner zieht der Kapitän die Fäden. Stiller strahlt Ruhe aus, das übertragt sich auf das Spiel seiner Mannschaft. Zudem kann er das Spiel im Mittelfeld lesen und mit seinen Pässen in die gewünschten Bahnen lenken.

Bei den Bayern ist der U17-Nationalspieler unumstrittener Führungsspieler - eine Rolle, in der sich Stiller wohl fühlt. "Ich gebe gerne auf dem Platz den Ton an", sagte er im Interview mit "dfb.de".

Doch der Sechser drängt mitunter auch spielerisch ins Rampenlicht. So traf er im Halbfinalrückspiel gegen RB Leipzig sehenswert per direkt verwandeltem Freistoß.

Anders als Batista Meier und Zirkzee gilt Stiller jedoch nicht als Ausnahmetalent. Der Sprung in die Profimannschaft dürfte für ihn schwer werden.

Jonas Hofmann

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5VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart32177866:462058
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15SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder32881637:57-2032
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