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Bochum gegen St. Pauli: Duell der Neu-Trainer

Vor seinem Pflichtspiel-Debüt in Bochum: Ismail Atalan
Vor seinem Pflichtspiel-Debüt in Bochum: Ismail Atalan
Foto: © getty, Christof Koepsel
27. Juli 2017, 13:11

Volles Haus, Spannung pur, und endlich wieder Fußball: Nach gut zweimonatiger Sommerpause eröffnen der selbst ernannte Aufstiegskandidat VfL Bochum und der als Geheimfavorit gehandelte FC St. Pauli am Freitag den Spielbetrieb in der 2. Liga.

"Deutschlandweit sind die Fans froh, dass es wieder losgeht", sagte St. Pauli-Coach Olaf Janßen vor dem Auftakt im Ruhrstadion. Nur wenige der 27.600 Tickets sind noch zu haben, zumal die Erwartungen auch in Bochum nach acht Jahren Zweitklassigkeit deutlich gestiegen sind. "Man spürt, wie diese Stadt danach lechzt, Erstligafußball zu sehen. Ich bin überzeugt, dass unsere Mannschaft dieses Jahr oben mitspielen kann", betonte VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter.

Bei den Hanseaten ist die Vorfreude ebenfalls groß. "Dass wir das Auftaktspiel spielen dürfen, ist eine Ehre und das Sahnehäubchen. Es wird aber ein extrem emotionales Spiel, das uns körperlich und mental fordern wird", warnte Lienen-Nachfolger Janßen. "Da reicht es nicht, ein heißes Herz zu haben – da braucht es auch einen kühlen Kopf".

Der 50-Jährige erwartet, dass die Bochumer nach dem Trainerwechsel von Gertjan Verbeek zu Ismail Atalan zeigen wollen, "dass sie in dieser Saison eine wichtige Rolle spielen können". Atalans Wertschätzung für den Gegner ist noch höher: "Absteiger Ingolstadt und St. Pauli steigen direkt auf", glaubt der VfL-Coach.

Euphorie auf St. Pauli

In der Tat werden die Rekordler vom Kiez allmählich unheimlich. Im Winter noch Abstiegskandidat, folgte die beste Rückrunde der Vereinsgeschichte, die den Kultklub dank stolzer 34 Punkte von Rang 18 auf sieben hochkatapultierte. Nun hat das punktuell noch einmal verstärkte Team an die Erfolge angeknüpft und alle sieben Vorbereitungsspiele gewonnen, zuletzt 2:1 gegen Werder Bremen.

Janßen hat deshalb alle Mühe, die gestiegenen Erwartungen im Umfeld zu dämpfen: "Jeder weiß, wo wir herkommen. Wir haben in den letzten drei Jahren zweimal mit einem Bein in der 3. Liga gestanden. Da ist Demut geboten. Alles andere sind Träumereien". Er erwartet mindestens zehn Teams, die sich "ein Hauen und Stechen" um die Top-Drei-Ränge liefern werden. Auftaktgegner VfL Bochum zählt er dazu, seine Mannschaft indirekt auch: "Wir versuchen, an die erfolgreiche Rückrunde anzuknüpfen."

Atalan warnt: "Wir benötigen noch Zeit"

Sinnigerweise beginnt die neue Spielzeit dort, wo die alte am 20. Mai für St. Pauli endete - in Bochum. Personell kann Janßen fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Ryo Miyaichi (Kreuzbandriss) und Philipp Ziereis (Muskelsehnenriss im Oberschenkel) fehlen. Robin Himmelmann erhält im Tor wieder den Vorzug vor Philipp Heerwagen, der den langjährigen Stammkeeper im Dezember nach dessen Verletzung erfolgreich vertreten hatte.

Beim VfL sind die angeschlagenen Neuzugänge Lukas Hinterseer und Robbie Kruse wohl noch nicht dabei. Vitalj Janelt, Nico Rieble und Timo Perthel fehlen sicher. Der von den Sportfreunden Lotte gekommene Atalan fiebert seinem Pflichtspiel-Debüt entgegen, ist am Freitag aber erst 17 Tage im Amt: "Ich hätte lieber noch ein, zwei Wochen länger Zeit gehabt, um die Mannschaft auf den Start vorzubereiten. Wir sind bei 60, 70 Prozent, von dem, was ich umsetzen will, und benötigen noch Zeit", erklärte Atalan. "Es darf aber kein Alibi sein, denn zum Gewinnen gibt es für mich in jedem Spiel keine Alternative".

 

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