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Wolfsburg mit Draxler - düstere Zukunft voraus

Julian Draxler steht gegen den FC Ingolstadt wieder im VfL-Kader
Julian Draxler steht gegen den FC Ingolstadt wieder im VfL-Kader
Foto: © dpa
25. November 2016, 13:51

Der mächtige Hauptsponsor dürfte am Geldhahn drehen, die sportliche Situation ist so prekär wie nie. Der krisengeschüttelte VfL Wolfsburg steht von allen Seiten unter Druck. Längst ist für das Starensemble selbst das Auswärtsspiel am Samstag (15:30 Uhr) beim Tabellenvorletzten FC Ingolstadt kein Selbstläufer mehr.

Das ist auch Trainer Valérien Ismaël klar, und er fordert von seinen Schützlingen mehr Mut zur Offensive. "Wir müssen mehr Zug zum Tor entwickeln als zuletzt und mehr das Eins-gegen-Eins suchen", sagte der Franzose einen Tag vor dem Kellerduell in Bayern.

Immerhin hat sich in Wolfsburg die personelle Situation entspannt. Daniel Didavi hat seine Knieprobleme so weit überwunden, dass er ebenso eine Einsatzoption für Ismael ist wie Julian Draxler. Der Nationalspieler hatte zuletzt wegen eines Magen-Darm-Infektes pausieren müssen. Vor seinem ersten Startelf-Einsatz in dieser Saison könnte auch Josuha Guilavogui (Halswirbelbruch) stehen.

VW dreht den Geldhahn zu

Drei Punkte bei den Schanzern sind das Eine, die finanzielle Ausgangslage ist das Andere. Die Volkswagen AG bekämpft die Folgen des Abgasbetruges mit Entlassungen und Einsparungen und wird sein jährliches finanzielles Engagement in Höhe von geschätzten 100 Millionen Euro in dieser Form nicht mehr weiterführen. Offen scheint nur noch die Höhe der Kürzungen, über bis zu 50 Prozent wird spekuliert.

Sollte der Konzern seine Zuwendungen tatsächlich halbieren, wäre die eigentlich angestrebte Rückkehr der Niedersachsen in die Champions League kurzfristig ziemlich utopisch. "Man wird sehen müssen, welche Ziele Volkswagen hat. Fußball am Standort oder Bundesliga-Spitze", hatte Allofs bereits am vergangen Sonntag bei "Sport1" orakelt.

Plan A, sprich: deutliche Reduzierung, wäre nicht gut für den 59-Jährigen. Denn es ist schon recht lange her, dass Allofs aus wenig viel machen konnte.

Bei Werder Bremen leistete er zu Beginn des Jahrtausends exzellente Aufbauarbeit. Als der grün-weiße Stern später zu sinken begann und die Champions-League-Einnahmen nicht mehr sprudelten, gelang es dem Ex-Nationalspieler an der Weser nicht, die Talfahrt zu stoppen.

Der VfL hofft auf Sanz

Nun wird es beim VfL darauf ankommen, welche Linie sich bei VW durchsetzt. Während VW-Markenchef Herbert Diess als Sparfuchs gilt, würde VfL-Aufsichtsratschef Francisco Garcia Sanz wohl am liebsten gar nichts ändern. Noch zu Wochenbeginn tauchte der Spanier überraschend als Trainingsgast bei den Norddeutschen auf.

Zumindest an Tafelsilber zum Verscherbeln fehlt es nicht. Richtig Kasse machen könnte man mit dem ohnehin wechselgierigen Draxler, auch für Daniel Caligiuri, Luiz Gustavo und Ricardo Rodríguez gab und gibt es Interessenten.

Zwar kassierten die "Wölfe" in der vergangenen Saison auch schon für Kevin de Bruyne und Ivan Perišić zusammen 95 Millionen Euro, doch diese Einnahmen wurden seinerzeit sofort in neue Profis investiert. Diesmal müssten mit derlei Erlösen wohl eher Etatlöcher gestopft werden.

Keine unerheblichen Sorgen, die man sich beim FC Ingolstadt auf diesem Niveau nicht machen muss, obwohl bekanntlich die Volkswagen-Tochter Audi der wichtigste Geldgeber bei den Schanzern ist. An den laut Schätzungen zwölf Millionen Euro per anno soll anscheinend nicht gerüttelt werden. "Audi ist ein verlässlicher Partner, es ist alles beim Alten", sagte FCI-Geschäftsführer Franz Spitzauer dem Donaukurier.

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