Mit einem weiteren Traumtor und jeder Menge Selbstbewusstsein hat der SC Freiburg seine Europapokal-Märchenreise fortgesetzt. Nach dem klaren 3:0 im Hinspiel ließ der Bundesligist auch im Rückspiel bei Celta Vigo nichts anbrennen und gewann souverän mit 3:1 (2:0). Die Spanier? Über weite Strecken chancenlos.
Vor allem offensiv präsentierte sich Freiburg eiskalt. Igor Matanovic eröffnete den Abend mit einem sehenswerten Volley aus rund 20 Metern (33.), ehe Yuito Suzuki mit einem Doppelpack (39./50.) endgültig für klare Verhältnisse sorgte. Der späte Treffer von Williot Swedberg (90.+1) war da nur noch Ergebniskosmetik.
In der Vorschlussrunde trifft die Elf von Trainer Julian Schuster auf Sporting Braga aus Portugal, das sich nach einem 1:1 im Hinspiel nun mit 4:2 bei Betis Sevilla durchsetzte. Das Hinspiel findet am 30. April auswärts statt, das Rückspiel am 7. Mai in Freiburg.
Und es könnte noch besser kommen. Denn auch im DFB-Pokal mischen die Breisgauer noch mit. Im Halbfinale wartet am Donnerstag der VfB Stuttgart – die Chance auf ein historisches Double lebt.
Freiburg zieht Vigo früh den Stecker
Trainer Julian Schuster vertraute auf die gleiche Startelf wie beim Hinspiel – und die erledigte den Job erneut äußerst souverän. Freiburg ließ sich von der erwarteten Anfangsoffensive der Gastgeber gar nicht erst beeindrucken und kontrollierte das Geschehen von Beginn an.
Lange passierte wenig – bis Matanovic plötzlich Maß nahm und den Ball spektakulär im Netz versenkte. Kurz darauf legte Suzuki nach: Ballgewinn, Doppelpass, Abschluss im Fallen – 2:0. Das Spiel war praktisch entschieden, noch bevor es richtig begonnen hatte.
Celta Vigo blieb erschreckend harmlos. Bis zur Pause: kein einziger Abschluss.
Suzuki platziert - Scherhant ans Aluminium
Nach dem Seitenwechsel wirkte das Ganze zeitweise wie ein Trainingsspiel. Freiburg kombinierte sich nach Belieben durch die gegnerische Defensive. Suzuki erhöhte nach Vorarbeit von Johan Manzambi auf 3:0 – spätestens da war alles klar.
Selbst danach blieb Freiburg am Drücker: Derry Scherhant traf den Pfosten (58.), während Vigo erst spät so etwas wie Torgefahr entwickelte. Noah Atubolu parierte stark, ehe Swedberg in der Nachspielzeit doch noch verkürzte.
Mehr als ein Schönheitsfehler war das allerdings nicht.






















