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16-facher Sellin nah am Bundesligarekord

Johannes Sellin erzielte überragende 16 Treffer für die MT Melsungen
Johannes Sellin erzielte überragende 16 Treffer für die MT Melsungen
Foto: © imago sportfotodienst
17. Oktober 2016, 11:23
sport.de
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Europameister Johannes Sellin war der überragende Spieler des Wochenendes. Beim Spiel seiner MT Melsungen gegen Stuttgart traf er ganze 16 Mal - verpasste damit aber den Torrekord der Liga.

Bereits zur Pause führten die überlegenen Melsunger mit sechs Toren in der heimischen Halle gegen den TVB 1898 Stuttgart. Da hatte Johannes Sellin bereits zehn Treffer auf seinem Konto und dachte noch lange nicht daran aufzuhören. Weitere sechs Hütten legte er in der zweiten Hälfte nach und verhalf seiner Mannschaft mit dieser überragenden Leistung zum 37:25-Sieg. Nur zwei seiner Treffer erzielte der 25-Jährige per Siebenmeter - einen dritten Versuch von der Linie konnte er nicht verwandeln.

"Vorn haben wir von den Halbpositionen viel Druck entwickelt, und dann kann man so ein Spiel auch mal hoch gewinnen", sagte Melsungens Trainer Michael Roth nach der Partie und dürfte speziell über die Leistung seines Rechtsaußen sehr glücklich gewesen sein. Sellin selbst blieb sehr bescheiden und verwies auf die Teamleistung: "Ich war einfach nur froh, dass die Bälle heute reingefallen sind. Klar mache ich 16 Tore aber man muss auch ein Riesenkompliment an die gesamte Mannschaft machen. Denn wenn die mich nicht so freigespielt hätten, hätte ich eben auch nicht die Bälle reinmachen können."

Die hervorragende Torausbeute reichte jedoch nicht für den historischen Ligarekord oder die Top 4 der Spieler mit den meisten Toren in einem Spiel. Diesen Rekord hält Stefan Schröder, der 2009 beim 43:16-Sieg seines HSV Hamburg gegen den Stralsunder HV fabelhafte 21 Tore erzielte. "Als es nach 50 Minuten schon 17 Tore waren, hat die Mannschaft permanent für mich gespielt. Sie hat es unglaublich für mich eingefädelt. Und als ich das 20. Tor geworfen hatte, kamen mir Tränen in die Augen", sagte der Champions-League-Sieger von 2013 damals.

Hinter ihm folgen in der Statistik Herbert Lübking mit seinen 20 Toren im Jahr 1969 beim 39:18-Sieg GW Dankersens gegen Eintracht Hildesheim und Jerzy Klempel, der 1983 satte 19 Treffer für Göppingen gegen Hofweier erzielte. Das Spiel damals ging dennoch 27:28 verloren. Auf dem vierten Platz der historischen Statistik liegt Stefan Lövgren vom THW Kiel. Im Wahnsinnsduell mit den Rhein-Neckar Löwen 2008 erzielte der Schwede 18 Tore und verhalf seiner Mannschaft damit zum 42:40-Auswärtstriumph.

Obwohl Sellin den Rekord verpasst hat, gehört seine Torausbeute zu den besten in der Geschichte der HBL. Der Europameister aus diesem Jahr legte für die MT Melsungen die beste Partie der jüngeren Vereinsgeschichte hin und ließ sich im Anschluss zu Recht von den über 4.000 Zuschauern in der Rothenbach-Halle in Kassel mit Standing Ovations feiern.

In der Liga schoben sich die Hessen durch den Sieg immerhin auf den 11. Platz vor. Sellin liegt mit 55 Toren nun auf dem zweiten Platz der Torjägerliste der HBL hinter Philipp Weber von der HSG Wetzlar mit 60 Treffern.

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VfL Gummersbach
VfL Gummersbach
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Frisch Auf! Göppingen
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SC DHfK Leipzig
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19:00
Do, 30.04.
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Rhein-Neckar Löwen
Rhein-Neckar Löwen
Rhein-Neckar
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MT Melsungen
MT Melsungen
Melsungen
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TBV Lemgo Lippe
TBV Lemgo Lippe
Lemgo
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TSV GWD Minden
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Bergischer HC
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HSG Wetzlar
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Wetzlar
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THW Kiel
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Sa, 02.05.
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TVB 1898 Stuttgart
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SG Flensburg-Handewitt
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