Schlechte Nachrichten für den französischen Formel-1-Piloten Esteban Ocon. Nachdem sein Vertrag beim Team Haas zum Saisonende ausläuft, wollte der 30-Jährige versuchen, bei Cadillac unterzukommen. Die US-Amerikaner haben seine Verpflichtung übereinstimmenden Berichten zufolge jedoch abgelehnt.
Formel-1-Rennstall Cadillac hat sich übereinstimmenden Meldungen zufolge gegen eine Verpflichtung von Esteban Ocon entschieden. Die Noch-Haas-Fahrer soll in den Tagen rund um den USA-Grand-Prix auf die Cadillac-Verantwortlichen zugegangen sein, sich aber eine Abfuhr abgeholt haben. Laut "GP Blog" zweifeln die Cadillac-Bosse daran, dass Ocon für den weiteren Aufbau des jungen Teams der Richtige ist.
Ocon hatte sich Hoffnungen auf ein Cockpit beim US-Team gemacht, nachdem in den vergangenen Wochen mehr und mehr Gerüchte aufkamen, denen zufolge die Zukunft von Stammfahrer Valtteri Bottas infrage stehe. Diversen Fachmedien zufolge ist ein Verbleib des Finnen zwar tatsächlich nicht zu 100 Prozent in Stein gemeißelt. Sollte man sich vom Finnen trennen, würde man aber auf Ocon-Alternativen zurückgreifen.
Auf Platz eins in der Gunst der Verantwortlichen steht angeblich der 26-jährige US-Amerikaner Colton Herta, der in Austin im ersten Training für Cadillac im Einsatz war und damit die Anforderungen für den Erhalt seiner Superlizenz erfüllt hat. Seine Beförderung steht damit zumindest theoretisch nichts mehr im Wege.
Ocon-Zeichen stehen auf Formel-1-Aus
Stand heute sieht der Cadillac-Plan jedoch vor, mit Bottas in die Formel-1-Saison 2027 zu gehen. Der Finne tut sich wie Teamkollege Sergio Pérez mit dem unterlegenen Material in dieser Saison schwer. Weil Cadillac kaum konkurrenzfähig ist, kann man ihm dies jedoch nur schwer vorhalten.
Was Ocons sportliche Zukunft angeht, so bleibt dem Franzosen nach aktuellem Stand in der kommenden Saison im besten Fall ein Platz als Ersatzfahrer bei einem anderen Team. Eine Spur gibt es dahingehend aber noch nicht. Dementsprechend stehen die Zeichen für ihn derzeit klar auf F1-Abschied.


