Der frühere Formel-1-Pilot Ralf Schumacher ist begeistert vom designierten Weltmeister Kimi Antonelli, betont aber auch, dass noch große Herausforderungen vor dem 20-jährigen Italiener liegen.
Auch Antonelli müsse sich trotz seines beeindruckenden Aufstiegs in den zurückliegenden Monaten und Jahren auf "schwere Zeiten" einstellen, betonte Schumacher im "Sky"-Podcast "Backstage Boxengasse".
Kann der Youngster ein gesamtes Team pushen und führen, wie es Max Verstappen bei Red Bull seit Langem schafft? "das sind natürlich noch Antworten, die er geben muss, das muss er dann auch noch in den nächsten Jahren unter Beweis stellen", sagte Schumacher.
Antonelli sei in seiner bisherigen Karriere auch dank der Planungen von Mercedes-Teamchef Toto Wolff und seinem Vater " immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort" gewesen und "eine der Supererscheinungen in der Formel 1", sagte der Ex-Rennfahrer. "Der Rest wird sich noch zeigen. Es wäre sein erster WM-Titel und man muss mal gucken, wie er nachher damit umgeht."
Schon am kommenden Formel-1-Wochenende in Austin kann sich Antonelli theoretisch zum Champion krönen. Er wäre der jüngste Weltmeister aller Zeiten in der Motorsport-Königsklasse.
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Bei seinem Karriereanfang im Kart-Sport habe es Antonelli geholfen, dass er "sehr klein und immer sehr leicht" gewesen sei, erklärte Schumacher. "Das war ein großer Vorteil."
Formel 1: Antonelli einer wie Schumi, Verstappen und Senna?
Schon im Alter von zehn oder elf Jahren sei Antonelli sehr schnell gewesen, habe allerdings "auch schnell geweint, wenn es dann nicht geklappt hat", schilderte Schumacher.
Der heutige Formel-1-Überflieger habe dann hart an sich gearbeitet, "und da habe ich gedacht, okay, der Junge wird es können", sagte Schumacher.
Er lobte Antonellis Persönlichkeit "und auch die seiner Familie, seiner Eltern". Auch nach dem Rückschlag in Singapur habe der Mercedes-Pilot "die Nerven zusammengehalten, das Auto nicht kaputtgefahren, weil er wusste, okay, die Punkte brauche ich, mehr geht nicht".
Schumacher verglich Antonelli mit seinem Bruder Michael, Verstappen und Ayrton Senna. "Und da gehört er sicherlich jetzt schon zum Klub der Großen."



