Valtteri Bottas und Sergio Perez haben bei Formel-1-Neuling Cadillac Verträge bis 2027. Offiziell bestätigt ist die Fahrerpaarung für das kommende Jahr aber noch nicht. Teamchef Marcin Budkowski machte dies am Rande des Großen Preises der USA ziemlich deutlich.
Kommt es bei F1-Rennstall Cadillac doch noch zu einem Fahrerwechsel zur Saison 2027? Teamchef Marcin Budkowski vermied in Austin zumindest ein klares Bekenntnis zu seinen Fahrern Sergio Perez und Valtteri Bottas.
"Das ist der letzte Ort, an dem ich Fahrerverträge kommentieren würde", so Budkowski auf der Pressekonferenz zum Großen Preis der USA. Dann führte er aus: "Allgemein ist es nicht etwas, das in der Presse gemacht wird, sondern etwas, das in offiziellen Mitteilungen der Teams getan wird, wenn die Zeit reif ist."
Da Cadillac bislang seine Fahrerpaarung für 2027 nicht offiziell verkündet hat, scheint die endgültige Entscheidung noch nicht getroffen worden zu sein, berichtet etwa "Motorsport-Magazin.com".
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Vor allem der Finne Bottas müsste um seinen Platz fürchten. Im direkten Duell mit Perez hat er in dieser Saison das Nachsehen. Beide warten allerdings im abgeschlagenen Cadillac noch auf einen ersten WM-Punkt.
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Bottas hatte erst Ende August Spekulationen über ein Aus bei Cadillac beendet, indem er betonte: "Ich bin natürlich weiterhin für das nächste Jahr bereit. Aber irgendwann werden wir darüber sprechen, was nach 2027 passiert, doch soweit ist es noch nicht." Zu Perez, der im Sommer auch bei anderen Teams gehandelt wurde, hatte Cadillac-CEO Dan Tworiss erklärt: "Ich bin zuversichtlich, dass Checo bei Cadillac bleiben wird."
Towriss hatte dem routinierten Duo zudem das Vertrauen ausgesprochen. Man sei mit beiden Fahrern "sehr zufrieden", Änderungen seien aktuell nicht geplant. Anschließend musste der 37 Jahre alte Bottas allerdings gleich mehrere Rückschläge verkraften. In Baku und Singapur war er deutlich langsamer als Teamkollege Perez, in Malaysia setzte er sein Auto nach einem Fahrfehler ins Kiesbett.
Als möglicher Ersatz wird immer wieder Esteban Ocon gehandelt, der seinen Platz bei Haas räumen muss. Der Franzose betonte aber immer wieder, um einen Platz im kommenden Jahr in der Formel 1 kämpfen zu wollen.




