Droht Superstar Michael Olise nach seinem Platzverweis in der Champions League eine Bestrafung seitens des FC Bayern? Und hat der deutsche Rekordmeister in den Vertragsgesprächen mit Harry Kane wirklich einen Durchbruch erzielt? Sportvorstand Max Eberl bezieht Stellung zu beiden Fragen.
In Sachen Kane-Verlängerung sind die Münchner zwar weiter optimistisch, einen Durchbruch wollte Eberl aber noch nicht bestätigen.
"Das habe ich auch gelesen, aber noch nichts vernommen", sagte der 53-Jährige am Freitag über Meldungen aus Kanes englischer Heimat, wonach die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen worden seien und der Deal vom FC Bayern noch vor der Verleihung des Ballon d'Or am 26. Oktober verkündet werden solle.
Deutsche Medien hatten bereits vor einigen Tagen eine grundsätzliche Einigung über einen neuen Vertrag bis 2029 gemeldet. Eberl bestätigte aber lediglich zum wiederholten Male "gute Gespräche" und ergänzte: "Wir sind guter Hoffnung, aber es gibt halt noch nichts zu verkünden."
FC Bayern: Geldstrafe für Olise? Eberl bleibt geheimnisvoll
Offen bleibt auch, ob Olise für seine Gelb-Rote Karte beim 3:3 in der Königsklasse bei Viking Stavanger am Dienstag noch Sanktionen in Form einer Geldstrafe zu erwarten hat.
Mehr dazu:
"Wir haben es intern besprochen und intern abgeschlossen. Damit ist die Sache für uns erledigt", sagte Eberl.
Olise hatte sich von Stavangers Kapitän Zlatko Tripic provozieren lassen. Denn brannten beim 24 Jahre alten Franzosen die Sicherungen durch und er warf dem Gegenspieler den Ball ins Gesicht. Unmittelbar nach der ersten Gelben Karte wegen eines Fouls im Mittelfeld wurde er für dieses Vergehen erneut verwarnt und folgerichtig vom Platz gestellt (74.).
Zu diesem Zeitpunkt hatte der FC Bayern einen 0:2-Rückstand beim norwegischen Underdog in eine 3.2-Führung gedreht. Kurz vor Spielende fing sich das Team von Trainer Vincent Kompany aber in Unterzahl noch den Ausgleich.




























