Mit der Verpflichtung von Harry Kane gelang dem FC Bayern im Sommer 2023 einer der besten Transfers der Vereinsgeschichte. Leidtragender Klub war unter anderem Manchester United, wo sich der damalige Trainer Erik ten Hag laut eigener Aussage mächtig für einen Kauf des Super-Stürmers starkmachte.
Ex-Trainer Erik ten Hag hat in einem ausführlichen Interview mit "The Athletic" nach allen Regeln der Kunst mit Manchester United abgerechnet und zahlreiche Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber erhoben. Zur Last legte der Niederländer dem Verein unter anderem den verpassten Transfer von Harry Kane im Sommer 2023.
"Ich habe zu ihnen gesagt: Ich will nur einen Spieler - und ihr wisst, wen", sagte ten Hag mit dem Verweis auf den heutigen Bayern-Star, um den der Trainer seine komplette Offensive bei ManUnited herum aufbauen wollte.
Kane lehnte ManUnited-Wechsel nicht grundsätzlich ab
"Ich habe dafür gekämpft. Und ich habe gehört, dass er [Kane] der Sache sehr positiv gegenüberstand, aber ich selbst habe nie mit ihm über das Thema gesprochen", erklärte ten Hag. Die Kommunikation mit dem Kane-Lager übernahmen stattdessen die United-Verantwortlichen. Erfolgreich waren sie in ihren Bemühungen bekanntlich nicht.
"Sie sind zu diesem Ergebnis gekommen. Einsicht in die finanziellen Details habe ich nicht", verriet ten Hag, dass er nicht weiß, wie genau das United-Angebot ausgesehen hat, das Kane vorgelegt wurde.
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Letztlich war der geplatzte Transfer des Stürmers laut ten Hag auch einer der Gründe, warum er in Manchester scheiterte.
"Ich glaube, dass ein Klub wie United diese Art Spieler braucht, um erfolgreich zu sein. Sie haben Persönlichkeit, sind erwachsen und verantwortungsbewusst. Wir haben fünf, sechs junge Spieler mit Potenzial verpflichtet, aber sie waren kein fertiges Produkt. Sie brauchten die Hilfe von guten Profis wie Kane, [Declan] Rice und Bruno [Fernandes]", erklärte ten Hag.


























