Am Dienstagabend hat Borussia Dortmund seinen ersten Sieg seit der Länderspielphase eingefahren, mühte sich bei Außenseiter Sabah FK (2:1) aber über weite Strecken der Partie. Von einer Krise will man beim BVB aber überhaupt nichts wissen, so Sportdirektor Ole Book.
Vor der ersten Länderspielphase der Saison war Borussia Dortmund mit vier Siegen in der Liga, dem Weiterkommen im DFB-Pokal und mit dem gelungenen Auftakt in der Champions League äußerst erfolgreich gestartet. Nach den Reisen der Nationalspieler dauerte es allerdings, bis wieder gejubelt werden konnte.
Nach dem Remis gegen Werder Bremen (2:2) folgte die überraschende Niederlage in der Königsklasse gegen Bodö/Glimt (0:1). Am vergangenen Wochenende kam der BVB zudem nicht über ein 0:0 bei Union Berlin hinaus. Erst am Dienstag konnte Schwarz-Gelb bei Sabah FK (2:1) in der Champions League endlich wieder jubeln.
Von einer Ergebniskrise wollte Sportdirektor Ole Book trotz der zuletzt verpassten Siege aber nicht sprechen. "Das Wort Krise wurde bei uns intern nicht so gebraucht", sagte der BVB-Verantwortliche gegenüber Reportern nach dem Auswärtssieg in Aserbaidschan: "Das hat uns schon auch ein bisschen gewundert."
Heimspiel für den BVB gegen Eintracht Frankfurt
Da man selbst nicht von einer "Krise" gesprochen habe, musste sich der BVB "daraus auch nicht befreien", stellte Book klar: "Aber natürlich war das wichtig nach drei Spielen ohne Sieg".
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Entscheidender Akteur war Mittelstürmer Serhou Guirassy, der mit seinem Doppelpack (10., 53.) beide Treffer für die Mannschaft von Niko Kovac erzielte. Der Angreifer steht nun schon bei 23 Toren in der Königsklasse, vier erzielte er in dieser Saison - womit er schon jetzt seine Ausbeute aus der Vorsaison erreicht.
Für die Dortmunder endet nun eine lange Auswärtsreise. Am kommenden Samstag (18:30 Uhr) empfängt man Eintracht Frankfurt im eigenen Stadion.
"Die Englischen Wochen gehen uns momentan nicht aus, das ist klar. Deswegen lautet die klare Vorgabe: bestmöglich regenerieren, gut essen, viel trinken und schlafen. Ich glaube, viel mehr können wir bis dahin nicht machen", blickte Book auf den anstrengenden Herbst.































