Torhüter Lorius Karius präsentiert sich beim FC Schalke 04 in Top-Form und wurde sogar mit einer DFB-Nominierung in Verbindung gebracht. Ein Insider erklärt, was den 33-Jährigen so stark macht.
"Mich beeindruckt, wie gut bei ihm die Basics sind: seine Beinarbeit, seine Fangtechnik und wie gut er auch im Training schwierige Bälle festmacht. Auch sein Timing beim offensiven Mitspielen ist extrem gut", sagte Luca Podlech der "WAZ".
Der 21 Jahre alte Keeper ist derzeit von Schalke an Aalesunds FK in Norwegen verliehen. Bei den Königsblauen erlebte er Karius in eineinhalb Jahren im Training hautnah mit.
"Loris hat so viel Erfahrung und so ein gutes Auge: Er weiß immer, wo lange Bälle landen – da kann und will ich noch viel von ihm lernen", schwärmte der Youngster.
Was Karius darüber hinaus auszeichnet, ist laut Podlech seine Unberechenbarkeit. "Er hat nicht diese Lehrbuchtechnik vom DFB mit langem Block, kurzem Block, die man heutzutage viel sieht. Er rutscht oft ein bisschen seitlich rein, hat dadurch aber eine extrem große Fläche und überrascht damit, glaube ich, oft die Stürmer. Diese Technik ist in Deutschland unüblich, ich kenne hier kaum einen Torwart, der sie nutzt", erklärte der junge Schlussmann.
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Lediglich in der Champions League habe er diese Herangehensweise schon gesehen, bei englischen Torhütern sowie Real Madrids Star-Keeper Thibaut Courtois, berichtete Podlech. Er betonte: "Der Erfolg gibt Loris recht."
Karius war Anfang 2025 nach einer längeren Phase der Vereinslosigkeit zu Schalke gewechselt. Die anfangs im königsblauen Umfeld auch skeptisch beäugte Verpflichtung zahlte sich voll aus.
Inzwischen absolvierte Karius 42 Pflichtspiele für die Knappen. Immerhin 16 Mal hielt er seinen Kasten sauber - und den Schalker schon so manchen Punkt fest.
Die Gerüchte um ein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft zerschlugen sich allerdings. Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp, der Karius aus gemeinsamen Zeiten beim FC Liverpool kennt, setzt zunächst auf andere Torhüter.


























