Seit dem Ende der Länderspielphase ist der FC Bayern dreimal ohne Sieg geblieben, auch kassierte die Mannschaft von Vincent Kompany vergleichsweise viele Gegentore. Eine Abwehr-Krise will Sportvorstand Max Eberl nach dem 2:2 (1:1) gegen den FC Arsenal in der Champions League aber nicht erkennen.
"Das hat heute nichts mit der defensiven Stabilität zu tun. Das war einfach ein gutes Spiel, Champions League auf höchstem Niveau und Weltklasse gegen Weltklasse. Da kann der Gegner durch herausragende Aktionen Tore erzielen, das ist normal im Fußball", sagte Eberl im Nachgang an das Königsklassen-Spitzenspiel in der Mixed Zone: "Ich denke nicht, dass die Defensive unser Problem ist in den letzten Wochen."
Vor der ersten Länderspielphase der Saison hatte der FC Bayern sechs von sieben Pflichtspielen gewonnen und dabei nur vier Gegentore kassiert. Nach der Rückkehr der Nationalspieler gewannen die Münchner nur eines von vier Duellen und fingen sich acht Treffer.
Auf das 2:2 gegen den FC Augsburg folgte das 3:3 gegen Champions-League-Underdog Viking Stavanger. Nach dem 6:1-Kantersieg gegen RB Leipzig verpasste die Mannschaft von Vincent Kompany nun am Mittwoch gegen den FC Arsenal (2:2) den Heimsieg.
Bayern-Boss Eberl mit Sonderlob für Bischof und Pavlovic
"Wir hatten nach dem 2:1 noch zwei, drei gute Möglichkeiten", haderte Eberl mit dem Ergebnis.
Eberechi Eze (25.) hatte die Gäste aus London in Führung gebracht, ehe Alphonso Davies (35.) und Harry Kane (61.) das Spiel drehten. Declan Rice (82.) bescherte Arsenal das Remis.
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Mit fünf Punkten aus drei Spielen rangiert der FC Bayern nun lediglich auf dem 14. Tabellenplatz der Ligaphase. Eberl weiß: "Wir müssen unsere Punkte machen. Jetzt haben wir Atlético auswärts, das auch kein leichtes Spiel ist. Aber in der Champions League gibt es keine leichten Spiele."
Ein Sonderlob hatte der Münchner Sportvorstand derweil für die junge Doppelsechs des FC Bayern übrig. Für Joshua Kimmich, der wegen eines Trauerfalls in der Familie fehlte, rückte Tom Bischof an die Seite von Aleksandar Pavlovic. "Ich fand, dass sie es sehr ordentlich gemacht haben. Sie waren unglaublich laufstark und es war schwer gegen Rice und Ödegaard, die viele schlaue Bewegungen machen", so Eberl.

































