Nach der Pleite beim Hamburger SV stellte sich die Führung des 1. FC Köln zwar hinter Trainer René Wagner. Nun droht ihm allerdings offenbar dennoch ein Job-"Endspiel".
Nach Informationen von "Sky" könnte das Derby gegen Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 15:30 Uhr) sehr wohl der letzte Arbeitstag von Wagner beim 1. FC Köln werden. Denn während der Länderspielpause habe sich der Wind im Verein gedreht.
Die Diskussionen um den Trainer hätten in den letzten Tagen zugenommen, mit Blick auf die sportliche Entwicklung gebe es nun klare Erwartungen.
Schon gegen Gladbach müsse eine Weiterentwicklung der Mannschaft erkennbar sein, heißt es. Falls diese ausbleibt, sei eine sofortige Trennung nicht mehr ausgeschlossen.
Die "Sport Bild" berichtet ebenfalls, hinter den Kulissen gebe es die klare Absprache, dass die Rückendeckung vorerst nur für ein Spiel gilt. Der Vorstand wolle im Zuge der Negativ-Entwicklung nicht den Eindruck vermitteln, dass man tatenlos bleibe.
1. FC Köln schaut auf Horst Steffen
Diesem Bericht zufolge würde Wagner aber selbst bei einer Derby-Niederlage noch das Spiel gegen Eintracht Frankfurt bekommen.
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Die Frage nach seiner Zukunft lässt auch Wagner selbst nicht kalt. Es sei schwer, die öffentliche Diskussion aktuell nicht wahrzunehmen, deutete der Übungsleiter am Freitag auf der Pressekonferenz an.
"Ich bin mir bewusst, dass diese Stimmen auftauchen. Das ist auch ok. Meine Aufgabe ist es, Punkte mit der Mannschaft zu holen. Am Ende zählt die Kommunikation, die ich intern mit den Menschen in Verantwortung habe. Da gibt es diese Stimmen nicht", sagte er mit Blick auf den aktuellen Gegenwind.
Die Kritik am Übungsleiter hatte nach der 1:2-Niederlage der Kölner beim HSV mächtig an Fahrt aufgenommen. Der "Express" läutete bereits den Abgesang ein und sprach von einer möglichen Trennung.
Als Nachfolger brachte das Boulevard-Blatt Horst Steffen ins Spiel, der nach seiner Freistellung bei Werder Bremen im Februar zu haben wäre.
Vergangene Woche kam es dann aber am Geißbockheim zu einem Treffen des Gemeinsamen Ausschusses. Das Gremium stellte sich in der Sitzung offenbar geschlossen hinter Wagner.
Unter Wagners Regie war der 1. FC Köln holprig in die neue Bundesligasaison gestartet, holte aus den bisherigen vier Spielen lediglich vier Punkte. Schon seine Beförderung vom Interims- zum Cheftrainer im Frühjahr war in der Domstadt umstritten.





























