Loris Karius vom FC Schalke 04 zeigt Verständnis für den kompletten Social-Media Rückzug von Zweitliga-Profi Fabian Reese und sieht die sozialen Netzwerke durchaus kritisch.
"Grundsätzlich kann jeder selbst entscheiden, ob er ein Profil macht und wie viel er zeigt. Social Media bringt Vorteile mit sich", sagte der Torhüter im Gespräch mit der "WAZ". "Das Negative überwiegt aber wahrscheinlich ein bisschen. Jeder Anonyme kann irgendeinen Mist ins Netz stellen."
Der 33-Jährige weiß, wie schnell öffentliche Aufmerksamkeit in Anfeindungen umschlagen kann.
Rund 1,9 Millionen Menschen folgen ihm bei Instagram, seine Beiträge erreichen also regelmäßig ein Millionenpublikum. Besonders während seiner Zeit beim englischen Spitzenklub FC Liverpool stand der Torwart im Fokus der Öffentlichkeit.
"Wer mehr polarisiert, bekommt mehr ab. Das ist die Schattenseite von Social Media", erklärte Karius.
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Der Schalke-Profi bietet seinen Followern regelmäßig Einblicke in sein Privatleben und tritt dabei extrovertiert und modebewusst auf. Auch deshalb gehört er zu den Fußballern, die in Deutschland besonders polarisieren.
Fabian Reese zieht Instagram-Schlussstrich
Reese hatte sich während seiner Zeit bei Hertha BSC in den Sozialen Medien stets nahbar gezeigt und über Instagram teilweise sogar spontane Treffen mit Fans organisiert.
Nach seinem Wechsel zum VfL Wolfsburg schlug ihm allerdings heftige Kritik entgegen. Hintergrund ist unter anderem, dass er sich nur rund ein Jahr zuvor emotional zum Berliner Klub bekannt hatte.
Bereits Ende August hatte der Offensivspieler nach einer Partie beim Karlsruher SC eingeräumt, wie sehr ihn die Reaktionen beschäftigten. "Mir tut es sehr weh. Es ist einfach verletzend", sagte Reese damals.
Inzwischen deaktivierte er seinen Instagram-Account, um den Anfeindungen und dem Hass im Netz möglichst aus dem Weg zu gehen.
































