Der FC Bayern hat gleich mehrere Vertreter zu einem Transfer-Gipfel in München entsendet, darunter Bastian Wernscheid, rechte Hand von Sportvorstand Max Eberl.
Darüber berichtet die "Abendzeitung". Es heißt, Wernscheid habe das vom Unternehmen TransferRoom organisierte Event vor allem für den Austausch mit anderen Teilnehmenden und die Netzwerkarbeit genutzt.
"Bei den großen Vereinen liegt der Fokus oft deutlich stärker auf den Abgängen als auf der Rekrutierung", schilderte Tom Seeger, Senior Account Manager für die DACH-Region bei TransferRoom, gegenüber dem Blatt.
Auch das Leihmanagement spielt inzwischen eine wichtige Rolle. "Für ein junges Talent die Station zu finden, an der es wirklich spielt und sich entwickelt, ist genauso wichtig wie der nächste Königstransfer", sagte Seeger. "Meist haben die Vereine eine sehr genaue Vorstellung, in welchem Markt sich ein Spieler am besten entwickeln kann."
Laut den TransferRoom-Analysten liegt ein Rekordsommer hinter dem Profi-Geschäft. "Weltweit wurden rund 11,3 Milliarden Euro an Ablösen bezahlt", so Seeger. Aber: "Nur 7,6 Prozent aller Transfers waren mit einer Ablöse verbunden."
| Name | Abgebender Verein | Ablöse |
|---|---|---|
| Ismael Saibari | PSV | 50,00 Mio. € |
| Nathaniel Brown | E. Frankfurt | 50,00 Mio. € |
| Bara Sapoko Ndiaye | Gambinos Stars | 3,50 Mio. € |
FC Bayern folgt dem Transfer-Trend
Heiß begehrt waren laut TransferRoom vor allem Linksverteidiger. "Die Vereine haben für diese Position fast viermal so viel ausgegeben wie im Vorjahr", so Seeger.
Auch der FC Bayern schlug hier teuer zu, zahlte 50 Millionen Euro für Nathaniel Brown an Eintracht Frankfurt.
Seeger zufolge könnten im anstehenden Transfer-Winter nun Innenverteidiger und Flügelstürmer in den Fokus rücken. "Wer auf diesen Positionen einen Spieler abgeben möchte, dürfte also tendenziell auf eine größere Nachfrage treffen", erklärte der Transfer-Experte.
























