Offensivakteur Michael Olise vom FC Bayern präsentierte sich auch in der letzten Partie der Länderspielphase in absoluter Top-Form.
Beim 4:1 (0:1) von Frankreichs Nationalmannschaft in der Nations League gegen Belgien avancierte der Münchner einmal mehr zum entscheidenden Faktor.
Olise, der nach seiner Einwechslung in der 60. Minute noch zwei Treffer sowie eine Vorlage beisteuerte, sei "nicht zu stoppen" gewesen, frohlockte "Le Monde".
Olises Leistung sei eine Bewerbung für den Ballon d'Or gewesen, schrieb "L'Equipe", "ein 30-minütiger Auftritt, um alle zu überzeugen". "Le Parisien" bezeichnete den 24 Jahre alten Flügelstürmer als "Superman", Olise sei in der aktuellen Länderspielphase "zum Liebling, zum Prinzen, zur Rettung" Frankreichs geworden.
Bei allen notengebenden Medien in seiner Heimat räumte Olise den Titel als Spieler des Spiels ab.
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Auch Frankreichs neuer Nationalcoach Zinédine Zidane bedankte sich mit einem dicken Lob bei dem mit Abstand besten Akteur seiner ersten vier Länderspiele im Amt. "Es ist einfach außergewöhnlich, was er macht", sagte die Fußball-Ikone.
Olise hatte zunächst das 2:1 von Rayan Cherki (81.) vorbereitet. Dann sorgte er selbst mit einem Doppelpack (88., 90.+1) für die Entscheidung.
Dodi Lukebakio hatte die Belgier gegen lange ideenlose Franzosen in Führung gebracht (35.), ehe der ebenfalls eingewechselte Désiré Doué ausglich (77.).
Zidane findet Frankreich-Start "ermutigend"
Drei Siege in Zidanes ersten vier Spielen gelangen Les Bleus. "Das ist ermutigend, und ich bin sehr optimistisch für die Zukunft", resümierte der 54-Jährige. "Ich bin mit der Ausbeute zufrieden, wir haben zehn Punkte." Damit liegt Frankreich als Tabellenführer der Gruppe 1 auf Viertelfinalkurs.
Allerdings merkte Zidane an: "Es gibt Dinge zu verbessern, aber das wird Schritt für Schritt kommen. Wir können es besser machen, und wir werden es besser machen."
Der französische Übungsleiter beklagte vor allem den "Mangel an Durchschlagskraft auf den letzten 25 bis 30 Metern. Wir werden den Strafraum stärker besetzen müssen, mehr Spieler hineinschieben, um effizienter zu sein".

























