DFB-Legende Thomas Müller ist von Jürgen Klopps XXL-Kader für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft selbst überrascht worden.
"Kloppo hat gleich mal etwas Ungewöhnliches gemacht: 44 Spieler für eine Länderspielmaßnahme zu nominieren, das hat es noch nie gegeben. Damit hat keiner gerechnet. So kann er gleich zu Beginn seiner Amtszeit vielen Spielern die Chance geben, sich in der Nationalmannschaft zu präsentieren", schrieb der Weltmeister von 2014 in einem Beitrag auf "LinkedIn".
Müller und Klopp hatten bei der Fußball-WM im Sommer noch als Experten-Duo fungiert. "Jetzt schaue ich ihm ab morgen zu, wenn er als Bundestrainer am Spielfeldrand steht. Und ich bin vor allem eines - neugierig, wie er die Sache angehen wird", blickte der "Raumdeuter" auf das Klopp-Debüt gegen die Niederlande (Donnerstag, 20:45 Uhr) voraus.
Der Nagelsmann-Nachfolger hat für den Viererpack in der Nations League ganze 44 Spieler berufen und zwei Kader aufgestellt. Brajan Gruda von RB Leipzig musste angeschlagen absagen.
Müller mit Forderung an Klopp
Am Donnerstag bekommen die Fans der deutschen Nationalmannschaft einen ersten Einblick in die Klopp-Taktik.
"Was ich grundsätzlich von Trainern erwarte, ist, dass eine klare Handschrift sichtbar ist. Die eine gefällt mir besser, die andere vielleicht weniger. Das ist normal und sagt auch erst einmal nichts über die Erfolgschancen einer Mannschaft aus. Aber ein Trainer mit einer eindeutig zu erkennenden Spielidee ist für Spieler ein wichtige Orientierungshilfe", forderte Müller.
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"Gemeinsames, geordnetes Chaos beschreibt für mich am besten, wie man auf dem grünen Rasen langfristig erfolgreich ist", schilderte der 37-Jährige aus eigener Erfahrung.
Müller hatte das letzte seiner 131 Länderspiele bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 absolviert. Die Bayern-Legende lässt ihre Karriere bei den Vancouver Whitecaps in der MLS ausklingen.














