Den Bundesliga-Auftakt zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart konnte sich der neue Bundestrainer Jürgen Klopp am Freitagabend natürlich nicht entgehen lassen. Seinen Besuch in der Allianz Arena nutzte der Nachfolger von Julian Nagelsmann auch, um einen potenziellen DFB-Neuling unter die Lupe zu nehmen.
Denn Klopp hat offensichtlich Pläne mit Stuttgart-Neuzugang Dzenan Pejcinovic. "Er weiß das jetzt, weil ich gesagt habe: Wenn ich Montag in Stuttgart bin, treffen wir uns", verriet der 59-Jährige bei "Sat.1".
Pejcinovic hat sämtliche U-Mannschaften des DFB durchlaufen und zuletzt sieben Partien in der U21 bestritten, für die er zwei Mal traf.
Bei "Sky" ergänzte Klopp, dass er bereits mit vielen Spielern gesprochen habe, darunter auch Florian Wirtz.
Mehr dazu:
Am Sonntag wolle er sich beim Training des FC Bayern unter anderem mit Jamal Musiala treffen, am Nachmittag dann in Augsburg das Match des FCA gegen Aufsteiger Schalke 04 verfolgen.
Klopp übermittelt "Botschaft" an Spieler
Den kontaktierten Profis habe er eine "Botschaft" übermittelt, erklärte Klopp, "und die Botschaft, um die es da geht, ist einfach: dass wir vieles intensiver gestalten wollen. Da sind sich aber auch alle einig. Es ist ja wirklich so: Besser spielen sollte möglich sein, und dafür muss jeder ein bisschen mehr machen."
Es gehe nicht darum, "dass wir die besten Talente der Welt haben", so Klopp: "Es geht darum, dass es für den Gegner wahnsinnig schwer ist, gegen uns zu spielen. Damit müssen wir jetzt anfangen."
Der neue Bundestrainer weiß um den Erwartungsdruck. "Wir haben ganz viel vor beim DFB, aber wir wissen, wir können uns Zeit nur kaufen über Ergebnisse, also über Fortschritte." Er könne sagen, was er wolle, "aber wenn wir am Ende die Spiele verlieren, dann habe ich auch nicht so wahnsinnig viel Zeit".
Seinen ersten Kader wird Klopp am 17. September nominieren. Mit diesem geht er in die Nations-League-Spiele in den Niederlanden (24. September), gegen Griechenland in Augsburg (27. September), gegen Serbien in München (1. Oktober) und in Griechenland (4. Oktober).






