Mit gerade einmal 31 Jahren ist Maximilian Lüftl beim FC Schalke 04 binnen kurzer Zeit zum Direktor Scouting und Transfers aufgestiegen. Die Rolle bringt viele unterschiedliche Aufgaben mit sich, wie er nun erklärt hat.
"Mein Job bringt es mit sich, viel unterwegs zu sein, andererseits gibt es viele strategische Aufgaben zu managen, die häufig im Büro erledigt werden können", sagt S04-Kaderplaner Maximilian Lüftl im Interview mit dem "kicker": "Dazu kommen meine Aufgaben als Vorgesetzter, die Führung der Mitarbeitenden meiner Teams. In der Geschäftsstelle befindet sich die Schnittstelle zu meinen engsten Kollegen."
Zu diesen gehören Sportvorstand Frank Baumann, Youri Mulder als Direktor Profifußball, das Scoutingteam sowie die Leitung der Nachwuchsabteilung. Lüftl war erst im vergangenen Januar von Hannover 96 zum FC Schalke 04 gekommen, zunächst als Leiter Scouting und Transfers. Im Juni wurde er dann zum Direktor befördert.
Transfers beim FC Schalke 04 sind Teamarbeit
Lüftl verantwortet beim Revierklub seither das Scouting für die Profimannschaft und die Knappenschmiede, die Betreuung der Leihspieler sowie die Zusammenarbeit mit Partnervereinen.
Zu seinem Arbeitsalltag als Kaderplaner zählen natürlich auch Auslandsreisen. Bislang reiste er für Schalke 04 in die Niederlande, nach Belgien, Frankreich, Italien, England, Österreich, die Schweiz und nach Tschechien, wie er im Gespräch mit dem Fachblatt aufzählte. Dabei betonte er: Jede Reise sei "erkenntnisreich", auch "wenn unter dem Strich herauskommt, dass man von einem Wechsel doch Abstand nimmt".
Die Verhandlungen mit potentiellen Neuzugängen werden laut Lüftl unter den Schalke-Verantwortlichen aufgeteilt. "In aller Regel übernehme ich das, wobei das nicht in Stein gemeißelt ist. Manchmal hat natürlich auch Frank (Baumann, Anm. d. Red.) den besseren Draht, und dann läuft das über ihn." Da Transferentscheidungen im Team getroffen werden, trage der Kader letztlich auch nicht "die Handschrift eines Einzelnen", hob Lüftl hervor.




























